Schwetzingen

Hospizgemeinschaft Vorträge zur Vorsorge nur selten möglich

Infos gibt’s persönlich

Archivartikel

Was die meisten Menschen nicht wissen: Jeder Volljährige sollte unabhängig von seinem Gesundheitszustand eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht schreiben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Hospizgemeinschaft Schwetzingen arbeitet seit 1996 neben der Begleitung sterbender Menschen und Trauernder mit diesem Thema. Für die Erläuterung hat die Hospizgemeinschaft seit vielen Jahren monatliche Vorträge angeboten. Das ist zur Zeit wegen der Einschränkung öffentlicher Veranstaltungen in der Pandemiesituation nur in begrenzter Anzahl möglich. Stattdessen bietet die Hospizgemeinschaft auch persönliche Informationen zu diesem Thema an. Kosten entstehen dem Ratsuchenden dabei nicht mit Ausnahme einer Schutzgebühr für die benötigten aktuellen Vordrucke.

Mit der Patientenverfügung legt man fest, auf welche Art und Weise man behandelt werden möchte, wenn man aufgrund einer Erkrankung nicht mehr in der Lage ist, die Entscheidungen zu treffen. Genauso wichtig sei die Vorsorgevollmacht. Niemand hat ein Recht auf Information durch die behandelnden Ärzte. In einer Vorsorgevollmacht bestimmt der Aussteller, wer die Entscheidungsbefugnis haben soll. Liegt keine Vorsorgevollmacht vor, wird das Betreuungsgericht jemanden für diese Aufgabe einsetzen. zg

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