Schwetzingen

Gemeinderat Grünes Licht für städtische Wohnbaugesellschaft

Jetzt kann die SWG loslegen

Die lange geplante städtische Wohnbaugesellschaft ist nun handlungsfähig. Der Gemeinderat hatte bereits in seiner Mai-Sitzung die Gründung der SWG beschlossen und den erforderlichen Gesellschaftsvertrag in Form der GmbH & Co. KG abgesegnet. Für Stadt und Gemeinderat sind darin die erforderlichen Mitwirkungsrechte zu grundsätzlichen Fragestellungen gesichert.

Jetzt gab der Gemeinderat grünes Licht für den zweiten Gesellschaftsvertrag für die SWG Verwaltungsgesellschaft mbH als Komplementärin. Im Gegensatz zur GmbH & Co. KG wird bei der Verwaltungsgesellschaft kein Aufsichtsrat installiert. Dies sei laut OB Dr. René Pöltl bei kleineren Gesellschaft üblich, da in der Verwaltungsgesellschaft als Komplementärin keine inhaltlichen Beschlüsse und Arbeiten anfallen, dies bleibe allein der GmbH & Co. KG überlassen, die über einen kommunal besetzten Aufsichtsrat verfügt. Erfahrungsgemäß bewege sich der Jahresumsatz der Verwaltungsgesellschaft bei wenigen 1000 Euro.

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich Zwecke der kommunalen Daseinsvorsorge, wie die Gewinnung von Wohnraum. Patrick Körner, derzeit Mitarbeiter der Stadtwerke, wurde zum Geschäftsführer der SWG bestellt. Die Gesellschaft soll umgehend ihre Tätigkeit aufnehmen. Erstes Projekt werde der Neubau des Wohnhauses Lindenstraße 56 sein sowie die Bebauung des Geländes der ehemaligen Spargelgenossenschaft. Mit der Gründung werden zudem – wie vom Rat beschlossen – die im Eigentum der Stadt befindlichen Thienhaus-Häuser an die SWG übertragen. Unternehmer Richard Thienhaus hatte einst 60 Mietwohnungen in vier Häusern vererbt. ali/zg

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