Schwetzingen

Kreistag CDU, Grüne, SPD, FDP, Linke und Freie Wähler freut das

Jobticket nun gut nutzbar

Kreis.Die Kreistagsfraktion von CDU, Grünen, Freien Wählern, SPD, FDP und den Linken gehen jetzt mit einer gemeinsamen Presseerklärung an die Öffentlichkeit. Es geht dabei um die Änderungen der Grundlagen für das Jobticket in der Region.

„Was lange währt, wird endlich gut“, heißt es in der Erklärung der Fraktionsvorsitzenden Bruno Sauerzapf (CDU), Ralf Frühwirt (Grüne), Hans Zellner (Freie Wähler), Dr. Ralf Göck (SPD), Claudia Felden (FDP), Dr. Edgar Wunder (Linke). Schon am 11. Dezember 2018 habe man sich an den Verkehrsverbund Rhein-Neckar mit der Bitte gewandt, die Grundlagen fürs Jobticket zu ändern. Es litt daran, dass für jeden Mitarbeiter der interessierten Firmen, Institutionen und Verwaltungen ein Grundbeitrag zwischen 9,50 und 11,50 Euro zu entrichten war, egal ob er es nutzt oder nicht. Dies war eine hohe Hürde. Zur Verbesserung der Attraktivität wurde darum gebeten, zu prüfen, ob es nicht möglich ist, dass sich der Arbeitgeberbeitrag auf die Einzelperson bezieht, die es auch nutzen. Damit erhöhe sich zwar der Beitrag je Person, aber der Kostenbeitrag für die VRN sei gleichbleibend.

Hürde abgebaut

Dieser Bitte sei der Verkehrsverbund nun nachgekommen und habe mit Wirkung zum 1. Januar 2020 die Grundlagen verändert. Das Jobticket gilt wie bisher für Berufstätige, die mit Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen den ÖPNV nutzen. Nach wie vor müsse das Unternehmen einen Grundbeitrag je Mitarbeiter zahlen. Neu sei aber, dass auch Unternehmen, bei denen die Nutzungsquote des Jobtickets unter 23 Prozent liege, dieses eingeführt werden könne. Der Arbeitgeber muss dann nur für die Mitarbeiter einen Grundbeitrag leisten, die das Jobticket nutzen. zg

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