Schwetzingen

Entenpfuhl Drei Bürgerinitiativen setzen sich für Waldfläche ein

„Kampf kennt keine Grenze“

Archivartikel

Schwetzingen/Ketsch.Die Vorstände von drei Bürgerinitiativen aus der Region haben sich im Restaurant „Blaues Loch“ getroffen, weil sie alle dasselbe Ziel verfolgen: Den Hardtwald in seinem jetzigen Ausmaß zu erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Rettet den Entenpfuhl“.

Die Vertreter von „Rettet den Entenpfuhl“ aus Schwetzingen und Ketsch, „Pro Stadtwald C4“ aus Hockenheim und die „Pro Waldschutz“ aus Sandhausen tauschten ihre Erfahrungen aus und konnten schnell feststellen, dass der Kampf zum Erhalt der Waldflächen keine Gemeindegrenzen kennt und sie viel gemeinsam haben.

Da die Anliegen der Bürgerinitiativen eng miteinander verbunden sind, wurde gegenseitige Unterstützung bei Aktionen beschlossen sowie die Planung gemeinsamer Aktivitäten in einem „Aktionsbündnis 70 Hektar“, denn so groß ist die Waldfläche etwa, die in den drei Gemeinden insgesamt gerodet werden soll. Gesunde Wälder sind der beste Klimaschutz.

Schutz als oberste Priorität

Gerade im dicht besiedelten Rhein-Neckar-Raum müsse der Schutz des hier noch vorhandenen Waldes somit oberste Priorität genießen, was mit Daseinsvorsorge gleichzusetzen ist, „denn auch die, die nach uns kommen, haben ein Recht darauf, saubere Luft zu atmen, sauberes Wasser trinken zu können und ebenso darauf, auch in Zukunft vor Lärm geschützt zu sein. Denn auch an letzterem mangelt es in unserer dicht von Autobahnen und Schnellstraßen durchzogenen Metropolregion nicht“, schreibt die Bürgerinitiative. zg

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