Schwetzingen

Born zur Wohngelderhöhung

„Keine Lösung für Grundproblematik“

Archivartikel

Der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts vom Mittwoch, das Wohngeld zum 1. Januar 2020 zu erhöhen. Durch die Reform werden rund 180 000 Haushalte bundesweit erstmals oder erneut Anspruch auf Wohngeld erhalten. Zudem wird der Zuschuss zur Miete bei Berechtigten deutlich steigen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Born, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, dazu: „Von der Wohnungsnot im Land sind vor allem Menschen mit geringem Einkommen betroffen. Die Erhöhung des Wohngelds hilft hier, kann aber die eigentlichen Ursachen der Problematik nicht lösen. In Baden-Württemberg fehlen bis zum Jahr 2025 etwa 500 000 Wohnungen und schon heute finden viele Familien und Menschen mit geringem Einkommen keine Wohnung. Anstatt zum Beispiel die Gründung einer Landesentwicklungsgesellschaft zu forcieren, die auf landeseigenen Flächen Wohnungen baut und Kommunen bei der Entwicklung berät, glänzt die grün-schwarze Landesregierung aber lieber mit Machtspielchen und internem Zwist. So wird keine einzige Wohnung mehr gebaut.“ zg

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