Schwetzingen

Caritas-Altenpflegeschule Absolventen erhalten ihre Abschlusszeugnisse und eine Rose

Keiner schlechter als 2,5

Die Caritas-Altenpflegeschule in der Scheffelstraße 79 gehört neben zwei weiteren Altenpflegeschulen in Bühl und Donaueschingen zum Caritas-Diözesanverband Freiburg. Seit den 70er Jahren werden hier erfolgreich Altenpflegerinnen und Altenpfleger sowie Altenpflegehelfer ausgebildet. Jetzt gab es wieder die Zeugnisse für die Absolventen.

Schulleiter Wolfgang Grzemba gratulierte allen Schülern, die im Oktober vor drei Jahren ihre Ausbildung begonnen hatten sowie den Absolventen zum Altenpflegehelfer, die eine einjährige Ausbildung durchlaufen hatten. "Die Caritas bleibt mit Ihnen in Verbindung", sagte Grzemba, "haben wir doch auch die Aufgabe, uns in die Gesetzgebung einzumischen, um die Rahmenbedingungen für die Ausbildung von Altenpflegern zu verbessern." Abteilungsleiterin Susanne Hartmann vom Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg als Schulträger dankte den Anwesenden für das Engagement während der Ausbildung.

"Ich bin davon überzeugt, dass das einzige, was mich am Weitermachen hielt, die Tatsache war, dass ich liebte, was ich tat", zitierte sie sie aus einer Rede des amerikanischen Computer-Unternehmers Steve Jobs, die er bei einer Abschlussfeier der Stanford University hielt. "Wenn ihr diese Arbeit noch nicht gefunden habt, sucht weiter", empfahl Hartmann.

Hohes Engagement gefordert

Kursleiterin Sybille Schmid erinnerte an den "gemeinsam gegangenen Weg" während der Ausbildung, auf dem manchmal "kein Berg zu hoch gewesen" sei. Sie sei stolz auf den erfolgreichen Kurs, zitierte sie den Kirchenvater Augustinus Aurelius (354 bis 430): "Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben."

Schulleiter Grzemba und Referatsleiter Uwe Hempelmann vom Regierungspräsidium Karlsruhe überreichten die Zeugnisse an die künftigen Fachkräfte. Dazu gab es jeweils eine Rose. Keiner der Absolventen hatte eine schlechtere Note als 2,5. Tanja Hemmerich erreichte sogar eine glatte 1,0. "Sie haben einen Beruf gewählt, der ein hohes Engagement erfordert", rief Hempelmann den Schülern zu: "Bleiben Sie dran."

Martina Berlinghof sprach für den Kurs und dankte den Dozenten. Sybille Schmid habe die ganze Gruppe "durch Freundlichkeit, Optimismus, Einfühlungsvermögen und fachliche Kompetenz beeindruckt" und so "durch die gesamte Schulzeit getragen".

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