Schwetzingen

Notariat Fröhle Im ehemaligen Haus des Fabrikanten Wittmann entstehen neue Büroräume

Kompetenter Service in der Villa

Gründlich verändern wird sich zum Jahreswechsel das Notarwesen. Die bisherige Struktur war sowohl in Deutschland als auch in Europa entgegen all dem, was üblich ist. Selbst im Land gab es Unterschiede zwischen den badischen Richternotaren und den württembergischen Bezirksnotaren. Da war die Justizreform längst fällig und jetzt wird sie vollzogen. Das hat zur Folge, dass das heutige Notariat in der Marstallstraße mit Wirkung zum 31. Dezember aufgelöst wird und hier tätige Notare private Notariate eröffnen.

Dr. Jens Fröhle wird künftig gleich gegenüber in der früheren Villa des Fabrikanten Georg Wittmann (Marstallstraße 2) zu finden sein. Fröhle ist seit 2010 in Schwetzingen tätig. Er hat die Stelle von Notar Frauenfeld übernommen. Die Zahl der Beurkundungen wurde seither verdoppelt. Er ist auch Dienstvorstand im Notariat Schwetzingen – seit 2016, als Nachlassrichter Jürgen Schmidt in Pension gegangen ist. Fröhle war Grundbuchrichter für die Gemeinden Plankstadt, Brühl und Schwetzingen und als Reiseurkundsperson hat er in den Rathäusern Sprechtage abgehalten und Eintragungen vorgenommen. Künftig wird es außerhalb der neuen Räumlichkeiten nur noch in Hockenheim einen Sprechtag geben, bei Dr. Fröhle dienstags von 9 bis 13.30 Uhr. Andere Außensprechstunden wurden vom Land nicht mehr genehmigt, so dass die Bürger künftig nach Schwetzingen kommen müssen, wenn sie etwas notariell beurkunden lassen wollen.

Weiterbildung gut genutzt

Notar Fröhle freut sich sehr darüber, dass eine ganze Reihe seiner Notariatsmitarbeiterinnen mit ihm die Straßenseite wechseln und in den letzten Jahren die angebotenen Chancen zur Fortbildung super genutzt haben. Sie sind jetzt Notariatsfachangestellte oder gar Notarfachwirte und haben alle Kenntnisse, die sie zur kompetenten Vorbereitung aller Unterlagen brauchen, so dass der Notar dann beurkunden kann.

„Wir werden künftig die modernsten Notariate in ganz Deutschland haben“, sagt Fröhle und findet es toll, seinen Klienten und Mitarbeitern künftig ein ansprechendes Ambiente bieten zu können. Die wunderbare Villa im neoromanischen Stil, die anfangs des 20. Jahrhunderts gebaut wurde, bietet auf zwei Stockwerken Wartebereiche, Büroflächen und Beurkundungszimmer mit modernster technischer Ausstattung. Die Erreichbarkeit wird sich verbessern (Parkplätze im Hof) und die Notariate können schneller reagieren und sich personell so ausstatten, wie sie es für nötig halten.

Für Dr. Fröhle war es klar, dass er in Schwetzingen bleiben möchte. Die Stadt sei ein hervorragender Standort für ein Notariat. Sie liege zentral und profitiere davon, dass man sich untereinander kenne. „Ich schätze die Schwetzinger als sehr freundliche Menschen und fühle mich sehr wohl hier. Die Tätigkeit isz sehr vielseitig – reicht von der Patientenverfügung bis zur Firmenverschmelzung“, sagt Jens Fröhle.

Übrigens werden alle offenen Akten direkt in die Zuständigkeit des Notars übernommen und niemand muss sich Gedanken darüber machen, ob etwas, was nicht zum Jahresende abgeschlossen werden kann, liegen bleibt. jüg

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel