Schwetzingen

Evangelische Kirche Familien durchlaufen vier Stationen

Konfirmationnachgeholt

Archivartikel

Ein halbes Jahr später werden in Schwetzingen die Konfirmationen gefeiert. Ursprünglich sollten die Gottesdienste Mitte Mai stattfinden, auch da hat die Pandemie die Pläne vereitelt.

Jetzt hat die Kirchengemeinde ein Konzept entwickelt, mit dem trotz Hygieneauflagen und Schutzvorschriften alle Konfirmanden mit ihren Familien diesen Tag feiern können. Beginnend mit einer Tauferinnerung durchlaufen die Konfirmanden mit ihren Familien vier Stationen, die letzte Station ist dann die Einsegnung in der Stadtkirche. Corona-bedingt können in diesem Jahr keine weiteren Gemeindemitglieder diese Konfirmation an Stationen besuchen, die am 3., 4. und 10. Oktober in der Kirche und im Lutherhaus stattfindet.

Der Gottesdienst für die Gemeinde in der Stadtkirche findet am Samstag, 3. Oktober, um 10 Uhr statt. Pfarrerin Dr. Franziska Beetschen meint: „Langsam reicht’s!“ Unser Leben steht Kopf. Die Adventszeit steht vor der Tür und viele Hoffnungen und Sorgen treiben uns um. Wie kommen wir endlich wieder voran? Dieser Ausnahmezustand kostet Kraft. Es geht langsam nicht mehr. Gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern blickt sie wir in der Zeit zurück. Viele Menschen fanden Jesus und seine Botschaft gut, aber sie mussten dafür einiges in Kauf nehmen. Lange Strecken sind sie gelaufen, um ihn zu sehen. Für viele war es eine wahre „Durststrecke“, da sie zu wenig zu essen und trinken mitnehmen konnten. Der Hunger nervte. Es reichte ihnen. Im Gottesdienst wird berichtet, wie Jesus und seine Helfer mit der hungernden Menschenmasse umgegangen ist.

Kirchenmusikdirektor Detlev Helmer wirkt musikalisch an der Orgel mit. zg

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