Schwetzingen

TV-Turnhalle HG-Handballer richten zum fünften Mal „Pep & Pop reloaded“ aus

Kultparty wird zur Zwei-Generationenfete

Der Mond in der Mitte der TV-Turnhalle ist das Wahrzeichen von „Pep & Pop“. Der Lampion hing schon dort, als in den 1970er Jahren die Faschingsfete der Handballer geboren und schnell zum Kult wurde.

Es ist zwar nicht mehr der gleiche Mond wie damals, die Menschen, die in seinem Licht feiern, zum Teil aber schon. Viele von ihnen waren einst dabei, als die altehrwürdige Halle im Marstall aus allen Nähten platzte. Deshalb war die Begeisterung groß, als nach 25 Jahren Pause „Pep & Pop reloaded“ 2014 zum Jubiläum des Turnvereins 1864 wiederbelebt wurde. Und nun haben die HG-Handballer die Fete bereits zum fünften Mal veranstaltet. Mittlerweile ist es eine Zwei-Generationen-Party, denn neben den „Oldies“ von damals feiern bei „Pep & Pop“ der Neuzeit längst deren Kinder und deren Altersgenossen mit.

Das Rezept ist heute wie einst einfach: Partymusik, eine gut bestückte Bar mit den Handball-Aktiven als Personal und vor allem viele gut gelaunte Besucher, die es so richtig krachen lassen. Und die haben sich auffallend kreativ kostümiert. Vielleicht sollten die Organisatoren künftig über eine Prämierung nachdenken.

Kein Wunder war es, dass immer dann die Stimmung überkochte, wenn die Titel von damals gespielt wurden, etwa Peter Schillings „Major Tom“. „Völlig losgelöst“ sang die Meute in der TV-Halle mit. „Wir waren schon damals dabei, als der Song hier der Knüller war – und wir sind heute immer noch dabei“, sagte Sabine aus Schwetzingen strahlend. Und so feierte die Menge „völlig losgelöst“ und „atemlos“ bis tief in die Nacht. Und für so manchen hieß es auch „Verlieben, verlorn“ . . . ali

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