Schwetzingen

Zweckverband Bezirk Schwetzingen Volle Stelle für Schulsozialarbeit bewilligt / Eigene Stromproduktion hat zu deutlicher Reduktion beim Energiebezug geführt

Kurt-Waibel-Schule ist erfreulich gut aufgestellt

Die neue Konrektorin der Kurt-Waibel-Schule, Christina Franz-Villinger, war sichtlich gut gelaunt. Es war ihr erster Besuch bei der Zweckverbandssitzung Bezirk Schwetzingen und den Statusbericht, den sie hier präsentierte, gilt ihr offensichtlich als erfreulich. Vor allem, dass die Schule bei der Schulsozialarbeit nun eine volle Stelle genehmigt bekam, bedeute für die Schule eine große Hilfe. Die Schule gelange so sozusagen auf Augenhöhe mit den Herausforderungen, die sich im Schulalltag stellten.

Noch im Sommer 2018 hatte Schulleiterin Elke Rohr den dringenden Bedarf erläutert , die Schulsozialarbeit von 52 Prozent auf 100 Prozent aufzustocken. Das Umfeld werde komplizierter und die Schüler hätten mehr Schwierigkeiten, so Rohr damals. Es drohte die Gefahr, dass die Schule nur noch reagiere und zu wenig agiere. Ziel sei es in die Vorhand zu kommen und möglichst präventiv zu arbeiten. Und genau das, so glaubt Franz-Villinger, gelänge mit der vollen Stelle Schulsozialarbeit. Für den Schulträger bedeutet dies mit Mehrkosten von 10 600 Euro fast eine Verdopplung der Kosten auf nun 22 600 Euro im Jahr. Angesichts des erwarteten Plus bei den Schülerzahlen von 96 auf 128 Schüler im kommenden Schuljahr sei das aber eine stimmige Entscheidung, so das Credo unter den Verbandsmitgliedern.

Finanzen zufriedenstellend

Gut aufgestellt sei der Zweckverband in den Augen des Brühler Bürgermeisters Dr. Ralf Göck, der die Sitzung in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. René Pöllt leitete, auch bei den Finanzen. Der Jahresabschluss 2018, den der Verbandskämmerer Manfred Lutz-Jathe präsentierte, wurde jedenfalls einstimmig und ohne größere Diskussion goutiert. Der Verwaltungshaushalt wies dabei Einnahmen von rund 7,6 Millionen Euro und Ausgaben über knapp 6,4 Millionen Euro aus. Damit gelang eine Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Für die Vermögensrechnung bilanzierte Lutz-Jathe ein Anlagevermögen von fast 18 Millionen Euro. 82 Prozent, sprich knapp 14,7 Millionen Euro, sind dabei Schulden und etwas über 3,2 Millionen (18 Prozent) Euro umfassen das Eigenkapital.

Die Kurt-Waibel-Schule steht mit 277 000 Euro in der Jahresrechnung. Pro Kopf bedeutet das bei 96 Schülern, so Lutz-Jathe, 2887 Euro. 76 Prozent davon würden dabei vom Land getragen. Erfreut wurde registriert, dass die eigene Stromproduktion bei der Kläranlage zu einer deutlichen Reduktion bei der Strombezug gesorgt habe. Üblich war hier ein jährlicher Kostenansatz von 50 000 bis 70 000 Euro, Jetzt seien es zwischen 18 000 und 25 000 Euro im Jahr. Ohne Diskussion wurde schlussendlich noch beschlossen bei der Inventarisierung von immateriellen und beweglichen Gütern eine Wertgrenze von 1000 Euro einzuführen. Bis zu dieser Grenze müssen Vermögenswerte im Rahmen einer Inventur nicht berücksichtigt werden. ske

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