Schwetzingen

TV-Clubhaus Lions-Clubs Schwetzingen, Kurpfalz und Walldorf-Wiesloch veranstalten Jazz-Frühstück / „Aart Gisolf and Friends“ spielen

Lockere Töne locken zur Spende

Die Lionsclubs Schwetzingen, Kurpfalz und Walldorf-Wiesloch sowie der Leo-Club präsentierten als Muttertags-Leckerli für einen guten Zweck „Aart Gisolf and Friends“ zum Frühstück. Flankiert von plüschigen Löwen-Maskottchen fühlte sich das Sparschwein am Eingang zur Außenterrasse am TV-Clubhaus sichtlich wohl. Die mächtige Wutz bekam den Bauch gefüllt für die Nachbarschaftshilfen in Schwetzingen, Oftersheim, Plankstadt und Brühl sowie für den Tafelladen „Appel und Ei“.

Der Himmel war leicht bedeckt, die Temperatur aber geeignet für den Außenbereich, bei der Premiere eines neuen Formats der Lionsclubs: Zusammen mit mehreren Vereinigungen als Veranstalter und nicht nur „intern“ für Lions, sondern offen für alle Interessierten gab es Musik und Genuss am Sonntagmorgen. Schnell füllten sich die Stühle, während Aart Gisolf am Saxofon, Udo Sailer am E-Piano, Neophytos Stephanou am Bass und Walter Helbig am Schlagzeug sich locker warmspielten.

Lions-Präsident Bernd Krainick begrüßte die Gäste, zu denen nicht nur Lionsclub-Mitglieder gehörten, sondern sich auch einige Zuhörer außerhalb der Clubs gesellten, „wir möchten unsere Benefizaktionen einem breiten Publikum öffnen“, erklärte Krainick den neuen Weg und freute sich auf viele Gespräche. Während unter Sonnenschirmen gepflegt gebruncht wurde, kam Leben ins Quartett, das auf der kleinen Bühne am Clubhaus gemütlich Platz hatte. Das Musikproramm begann leicht mit dem „Work song“ von Nat Adderley. Der Bossa „Corcovado“ von Antônio Carlos Jobim als Hommage an den Stadtberg Rio de Janeiros erzählt die Geschichte des „schiefen“ Bergs in Noten. Beschwingt forderten etliche Soli Applaus heraus, der gerne gewährt wurde.

Genuss und Gespräche

In nonchalanter Atmosphäre wurde viel geplaudert, genossen oder einfach den exzellenten Musikern zugehört. Duke Ellingtons „Mood indigo“, das „Cantaloupe Island“ von Herbie Hancock, die Samba „There will never be another you” von Warren Gordon legten den rhythmischen Klangteppich für gepflegte Unterhaltungen. Die Absicht, gute Musik zu genießen und dabei zu speisen und Gespräche zu führen ging auf, wie auch die Absicht, dieses am Muttertag anzubieten, was doch einige Paare bewogen hatte, den heimischen Herd kalt zu lassen und der Einladung der Lions zu folgen.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional