Schwetzingen

Langer Saal Vor ihrem Auftritt trägt sich die Pop-Band Pur ins Goldene Buch der Stadt ein / Besondere Atmosphäre im Schlossgarten

„Man gönnt sich ja sonst nichts“

Archivartikel

Einzelne Pflanzen stehen neben schwarzen Sesseln und einer E-Gitarre auf der einen Seite, kleine Séparées mit Sichtschutz auf der anderen Seite – und in der Mitte ein langer Tisch auf dem das Goldene Buch der Stadt liegt.

Hartmut Engler, Frontsänger der deutschen Pop-Band Pur sitzt davor, einen Stift in der Hand und grübelt mit seinen Bandkollegen für den besten Spruch. Es ist ziemlich warm in der Garderobe im Langen Saal des Schlosses, die Männer werfen ihre Ideen in den Raum. „Mettsingen in Schwetzingen“, ist einer dieser Vorschläge. Obwohl Pur in etwa zwei Stunden auf die Bühne müssen, ist von der Anspannung kaum etwas zu sehen. Nach einer kurzen Debatte steht der Eintrag ins Goldene Buch fest: „Vielen Dank, für das massive Mitsingen in Schwetzingen“, schreibt Bassist Joe Crawford in Abstimmung mit seinen Bandkollegen.

„Dieses Goldene Buch gibt es erst seit 2016 – und ihr dürft darin natürlich nicht fehlen. Pur ist deutsche Musikgeschichte und es ist einfach schön, dass ihr da seid“, sagt Oberbürgermeister Dr. René Pöltl, der seine Alben der Band aus dem CD-Regal geholt hat – und sie jetzt mit Signatur wieder mit nach Hause nehmen kann.

„Wir wollten bei unserer Tournee ,Zwischen den Welten‘ keine offenen Felder bespielen, sondern haben uns gezielt Bilder zeigen lassen. Und die Atmosphäre hier im Schlossgarten ist schon sehr besonders. Man gönnt sich ja sonst nichts“, sagt Hartmut Engler im Gespräch mit unserer Zeitung.

Es sei heute Abend lange hell und deshalb würden sie das Publikum auch besser sehen – eine schöne Abwechslung. „Wenn in der Halle das Licht aus ist, sieht eigentlich jede gleich aus. Aber unter freiem Himmel hat jedes Konzert einen anderen Charme. Darauf freuen wir uns besonders.“

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