Schwetzingen

Hebel-Gymnasium Beim Känguru-Wettbewerb 21 Schüler mit Preisen ausgezeichnet

Mathematik ist ihr Ding

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Von 125 Schülern des Hebel-Gymnasiums, die am Känguru-Mathematik-Wettbewerb teilgenommen haben, konnten nun 21 von ihnen einen Preis entgegennehmen. Das, so eine sichtlich zufriedene Elke Birkel vom Elternbeirat, seien 17 Prozent, „eine weit überdurchschnittliche Quote.“ Deutschlandweit gesehen bekommen nur rund fünf Prozent aller Teilnehmer einen Preis.

Es versteht sich von selbst, dass auch Schulleiter Stefan Ade und die Lehrerinnen Claudia Emmerich und Anne-Carina Moessinger auf dieses Ergebnis stolz sind. Ade betonte, dass die Schüler hier sowohl für sich als auch für die Schule etwas Besonderes erreicht hätten. „Der Schule gereicht ihr damit zur Ehre“, würdigte Ade.

Das Schulleiterzimmer war voll wie nie. So viele Preisträger sind auch im Hebel-Gymnasium selten. Einen dritten Preis ergatterten Helene Brand, Maksim Sklyarenko, Angelina Georg, Karsten Krein, Mathilda Carasco, Lukas Wilhelm, Moritz Brand, Jan Stilbauer, Kai Schüler und Alim Bhatti. Einen zweiten Preis schafften Greta Boos, Ben Norris, Felix Leins, Anna-Sophia Hoffmann, Levente Mihalyi, Eliseo Carrasco und Jan Vormstein. Und ganz oben auf dem Siegertreppchen standen Vincent Birkel, Simon Hunag, Felix Zhang sowie Christoph Bianco.

„Weils logisch ist“

Auffallend war, wie entspannt die Preisträger ihre Leistungen bewerteten. Es sei ja keine allzu große Sache, so der Tenor unter den Schülern. Die zwölfjährige Anna-Sophia erklärte, dass in der Mathematik alles logisch aufgebaut und damit nachvollziehbar sei. „Und es macht einfach Spaß rumzuknobeln.“ Ein Satz, den auch die zehnjährige Helene und der zwölfjährige Felix unterstrichen. Letzterer schaffte übrigens etwas, was es in der Känguru-Geschichte des Hebel-Gymnasiums noch nie gab: Er erreichte die volle Punktzahl. Von ihm, da waren hier alle überzeugt, wird man in Sachen Mathematik noch hören.

Neben einer Eintrittskarte für das Bellamar für jeden Teilnehmer bekamen die Preisträger eine Urkunde sowie einen Struktur-Zauberwürfel, ein Buch und die vier Erstplatzierten ein Spiel. Dafür mussten Siebt- und Achtklässler Fragen lösen wie folgende: Auf dem Tisch liegt ein handelsüblicher Spielwürfel mit Punkten von eins bis sechs. Auf den fünf sichtbaren Seiten sind 17 Punkte zu sehen. Wie viele Punkte finden sich auf der sechsten, nicht sichtbaren Seite? Ein Neuntklässler musste dafür unter anderem die Frage beantworten, wie viele verschiedene Punktsummen möglich sind, wenn drei Spielwürfel gleichzeitig geworfen werden. Zur Auswahl standen 13, 14, 16, 18 oder 21. Viel Spaß beim Lösen! ske

Info: Weitere Fragen und Lösungen unter www.mathe-kaenguru.de

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