Schwetzingen

Auszeichnung Welde-Braumanufaktur beim Internationalen World Beer Award zweimal Landesbeste

Meisterhaftes Bier von hier

Archivartikel

„Winner Germany“ steht auf den Urkunden, das kann man getrost mit „Deutscher Meister“ übersetzen. Meisterhaftes Kellerbier und meisterhaftes Ur-Radler kommen von Kurpfalzbräu aus Plankstadt. Beide Bierspezialitäten wurden als Beste ihrer Kategorie und ihres Landes ausgezeichnet. Eine internationale Expertenrunde hat in mehreren Runden 3500 Biere und Biermischgetränke aus der ganzen Welt getestet. Die Preisträger wurden in London bekanntgegeben und erhielten Urkunden, heißt es seitens der Welde-Braumanufaktur.

„Das ist eine super Anerkennung, auf die wir echt stolz sind“, berichtet Welde-Geschäftsführer Max Spielmann ganz begeistert. Die World Beer Awards würden jährlich vergeben und zählten weltweit zu den prestigeträchtigsten Preisen für Brauer, erklärt Spielmann. Dass Biere, deren Rezepte aus der Feder seines Urgroßvaters Hans Hirsch und aus dem Erfrischungsrepertoire seiner Urgroßmutter Liesel Hirsch stammten, von einer hochkarätigen Jury auf Anhieb so gut rezensiert würden, freue ihn besonders, so der Welde-Chef und Braumeister weiter.

Hirschs Vermächtnis

Bereits in den 1920er und 1930er Jahren erfrischte die „Welde-Liesel“, wie Elisabeth Hirsch auch genannt wurde, ihre Gäste im Hochsommer mit einer Mischung aus ihrer hausgemachten Fassbrause und dem Welde-Bier. Schließlich stand sie höchstpersönlich hinter dem Tresen im Schwetzinger „Gasthaus Zum Grünen Laub“, also dort, wo die Anfänge der Brauerei liegen und heute das neue Welde-Brauhaus steht. Und sie wusste, was durstige Kehlen schon damals gern mochten.

Das erfrischende Kurpfalzbräu Ur-Radler bringt den traditionellen und prickelnd-frischen Durstlöscher mit hopfig-bieriger Note zurück. Das untergärige und leicht trübe Kurpfalzbräu Kellerbier überzeugte die Juroren mit seinem milden, aber zugleich würzigen Geschmack. Hirschs Vermächtnis, seine Rezepte, würden auch heute noch traditionell und mit viel handwerklicher Sorgfalt in Plankstadt gebraut, bestätigt Braumeister Stephan Dück. Die ausgesuchten Hopfensorten, Malze und das verbrieft gute Brauwasser aus dem hauseigenen 172 Meter tiefen Brunnen täten ihr Übriges dazu, damit die unverwechselbaren aromatischen Noten der Biere überzeugen.

Mit goldenen Medaillen wurde auch das Ur-Weizen von Kurpfalzbräu ausgezeichnet: beim World Beer Award in der Kategorie „Bavarian Style Hefeweiss“ und bei Meiningers International Craft Beer Award als „Wheat Beer“. Bei letzterem Wettbewerb bekam das Kurpfalzbräu Helles übrigens bereits 2017 ein goldenes Gehänge.

Auf dem richtigen Weg

Auch die Brauspezialitäten Citra Helles, IPA und Pepper Pils konnten die internationale Jury des World Beer Award überzeugen. Das spezielle Helle darf sich mit einer Goldmedaille schmücken, die beiden anderen jeweils mit glänzendem Silber. „Die Auszeichnungen beim World Beer Award sind eine schöne und weitere Bestätigung für die hervorragende Qualität unserer Kurpfalzbräu-Biere“, freut sich Welde- Geschäftsführer Max Spielmann. Der junge Mann ist sichtlich und zu Recht stolz auf den Erfolg der beiden Bierspezialitäten, die ganz neu im Sortiment sind. „Für uns war, ist und bleibt die Qualität der Rohstoffe und unseres Brauhandwerks oberste Priorität. Dass das auch im Rahmen solcher internationaler Blindverkostungen auf fruchtbaren Boden fällt, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, konstatiert Spielmann.

Das Kurpfalzbräu – das Bier aus der Kurpfalz (Helles, Kellerbier, Ur-Weizen, Ur-Radler) ist im hellblauen Kasten (20 x 0,5 Liter) im gut sortierten Getränkehandel und online auf https://welde.bierselect.de erhältlich. Und: Die Biere gibt’s als schönes Geschenkeset mit dem witzigen Namen „Kurpälzer Handdasch“ im „Kurpälzershop“ des SZ-Kundenforums. zg

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