Schwetzingen

Arbeiterwohlfahrt Gerda Gress und Heide Spranz organisieren eine erholsamen Reise / Diamantene Hochzeit gefeiert

Mischung aus Entspannung und Kultur

Archivartikel

Die Senioren der Arbeiterwohlfahrt (Awo) fuhren das 15. Mal in Folge gemeinsam in Urlaub. Für die Ortsvereine aus Schwetzingen und Mannheim-Luzenberg-Gartenstadt ging es zehn Tage nach Bad Königshofen.

Sonntags war der erste Ausflug eine muntere Rhön-Rundfahrt. Diese führt auf der Hochrhönstraße vorbei am schwarzen Moor bis nach Hessen auf die Wasserkuppe. Bei Spaziergängen zum Kletterpark oder zum Segelflugplatz war der Ausflug ein schönes Erlebnis. Abends wurde dann eifrig Bingo gespielt, so ging es in den Aufenthaltsraum, wo die Reiseleiterinnen Gerda Gress und Heide Spranz alles dafür vorbereitet hatte.

Blick auf die Mainschleife

Bei einem weiteren Ausflug verschlug es die Reisenden in Richtung Schweinfurt zu einer Maintal-Rundfahrt. Die Fahrt führte bis zu dem bekannten unterfränkischen Weinort Sommerach – es ging vorbei an herrlichen Weinbergen nach Volkach. Auf der Vogelsburg wurde ein Stopp eingelegt, denn von dort aus konnte die Gruppe die in Deutschland einmalige Mainschleife sehr schön sehen. Anschließend fuhr die Mannschaft dann am Main entlang und machte auf dem Weg zurück ins Hotel noch einen Abstecher zum Kloster Abtei Münsterschwarzach.

Am darauffolgenden Tag war das Reiseziel Bad Kissingen. Während der kurzweiligen Fahrt unterrichtete der Busfahrer die Reisegruppe über die Entstehungsgeschichte des Kurbades. Im Jahre 823 waren die Heilquellen entdeckt worden. So vorbereitet konnten die Vereinsfreunde dann in Bad Kissingen auf Entdeckungsreise gehen.

Einige Feriengäste nahmen am nächsten Tag an einem von Hotelier Klaus Ebner geführten Spaziergang zur Wallfahrtskapelle in Bad Königshofen teil. Ebner spielte, nachdem er das kleine Gotteshaus vorgestellt hatte noch die Orgel, was dem Publikum sehr gut gefiel.

Der Freitag war ein Festtag, denn ein Ehepaar aus der Reisegruppe feierte seine Diamantene Hochzeit. Der Hotelchef spielte ein Ständchen auf dem Schifferklavier, das Brautpaar spendierte eine Runde Sekt und die Reiseleiterinnen überreichten dem Jubelpaar ein Foto zur Erinnerung an diesen Tag.

Erinnerungen an die Teilung

Am Nachmittag ging es zum letzten Ausflug nach Meiningen in Thüringen. Die Reisenden erfuhren, dass sie auf der A 71, der teuersten Autobahn Deutschlands fahren würden. Außerdem kamen sie vorbei an Eußenhausens ehemaligem Übergang zum kleinen Grenzverkehr, wo auf der Schanz noch ein Grenzturm an die Teilung Deutschlands erinnert.

Am Wochenende fand in Bad Königshofen ein Bürgerfest statt. Während am Samstag vor allem Blasmusik gespielt wurde, fand am Sonntag ein schöner Festumzug mit verschiedenen Feuerwehren aus der Umgebung statt.

Am letzten Abend wurde ausgelassen Abschied gefeiert. Die Reiseleiterinnen Gress und Spranz ließen sich viel einfallen, um den Abend schön und lustig zu gestalten. Bei witzigen Vorträgen und Sketchen wurde viel gelacht und niemand wollte an die Heimreise denken. zg

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