Schwetzingen

RSV Kurpfalz "B-Biker" in den Allgäuer Alpen unterwegs

Mit Beinkraft in luftige Höhen

Die Fahrradtour des Radsportvereins (RSV) Kurpfalz Schwetzingen führte in die Alpen - genauer: in die Ammergauer Alpen. Wie im Jahr zuvor verzichteten die Radler auf eine Rucksacktour und wählten eine feste Unterkunft, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Schober in der Nähe von Halblech war der Ausgangspunkt der Touren. Am ersten Tag stand eine etwa 60 Kilometer lange Runde hinauf zum Pürschling-Haus und auf dem Rückweg ein Abstecher zur Wieskirche auf dem Routenplan. Bei bestem Wetter ging's los. Anfangs radelte die Gruppe über leicht welliges Terrain, später wurde es in den Ammergauer Alpen extrem steil. Nach einer kurzen Tragepassage nahmen die Sportler dann den finalen Anstieg zum Pürschling-Haus in Angriff. Irgendwie taten sich alle etwas schwer. Regelmäßig wurden die RSVler von E-Bikern überholt, die mit ihrer Antriebshilfe leicht die Erhebungen meisterten. Sie waren schlichtweg "untermotorisiert". Es wurde der Spruch geboren "B-Biker (Beinfahrer) gegen E-Biker". Auf den Abfahrten herrschte dann wieder Chancengleichheit. Nach der Abfahrt vom Pürschling-Haus ging es in ruhiger Fahrweise zum Unesco-Weltkulturerbe Wieskirche. Nach dem Besuch der weltberühmten Rokokokirche wurde bei immer noch bestem Wetter die Unterkunft wieder angesteuert. Das Abendessen hatten sich an diesem Tag alle verdient.

Der zweite Tag brachte Regen. An ein Losfahren war nicht zu denken. Nach dem Frühstück entschlossen sich die RSVler zu einem Besuch von Schloss Neuschwanstein. Gegen Mittag hörte es auf zu regnen - auf zu einer kurzen Tour im Sattel! In einer großen Schleife ging es über zirka 40 Kilometer bei teilweise 18-prozentigen Anstiegen hinauf zur Buchenberg-Alm. In der gemütlichen Hütte konnten sich die "B-Biker" aufwärmen und die Trikots trocknen.

Bei Sonnenschein zur Kenzenhütte

Die Abschlusstour wurde wieder von Sonnenschein begleitet. Sie führte vorbei am Geiselstein, aufgrund seines Aussehens "das Matterhorn des Allgäus" genannt, zur Kenzenhütte (1300 Meter). Die RSVler wählten einen nicht so sehr befahrenen Weg und genossen dabei lange den Blick auf den Geiselstein. Die letzten Höhenmeter zur Hütte wie auch der Hauptweg stellten sich dann wieder als E-Bike-Autobahn heraus. Nach einer Einkehr in der Kenzenhütte ging es wieder zurück. Kaum waren die Räder verpackt, fing es wieder an zu regnen. Nach den schönen Tagen im Allgäu wurde auf dem Heimweg schon die Biketour fürs nächste Jahr geplant. kel/zg

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