Schwetzingen

Bahnhof Werner Zieger führt am „Linke-Café“ politische Dialoge

Mit Kaffee Kontakt zum Bürger finden

Archivartikel

Carsten van Ostaeyen wartet auf seinen Zug. „Eigentlich habe ich nie Zeit für Politik, da kommt mir das Angebot vom ,Linke-Café‘ am Bahnhof in Schwetzingen sehr gelegen“, sagt er und nimmt einen Schluck von seinem heißen Kaffee, den Werner Zieger ihm gerade eingeschenkt hat.

Mit dem Linken-Politiker spricht er über vieles, angefangen bei der Privatisierung der Bahn, über Klimapolitik und Häuserdämmung und die Bezahlung für Pflegekräfte, die beide zu gering finden. Ernst Fesl nickt zustimmend, auch ihm liegt die Sozialpolitik in Deutschland am Herzen. Deshalb sei er auch im Oktober vergangenen Jahres den Linken beigetreten. Seit Anfang Oktober gibt es auch den Stand, an dem jeden Freitag nicht nur Kaffee, sondern auch Tee – finanziert über die Mitgliederbeiträge – gratis ausgeschenkt wurden.

Van Ostaeyen hat Glück gehabt, er hat den letzten Tag des „Linke-Cafés“ erwischt. „Wir bieten dieses Angebot, um Kontakt mit dem Bürger zu bekommen und den Dialog zu suchen. Viele haben mit uns gesprochen, über lokalpolitische Themen wie die zu Anfang noch angestrebte Bebauung des Messplatzes, aber auch über die Bundestagswahlen und die Flüchtlingspolitik“, zieht Zieger eine positive Bilanz und versichert, dass im Herbst das „Linke-Café“ in seine vierte Saison starten wird. cao

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