Schwetzingen

Lutherhaus Detlev Helmer holt die zweifachen Echo-Live-Act-Preisträger nach Schwetzingen

Mit Quadro Nuevo den Jazz neu erleben

Sie haben auf der chinesischen Mauer gespielt, auf dem heiligen Meteora-Felsen, in Sydney, Mexiko City, New York, beim Jazz-Festival in Montreal, in Istanbul, Tunesien, Rumänien, Argentinien, Israel und Malaysia. Seit 1996 tourt die Gruppe Quadro Nuevo durch die Welt und gab bisher über 2700 Konzerte. Nun kommen die vier Musiker nach Schwetzingen. Kirchenmusikdirektor Detlev Helmer, selbst ein großer Fan der Gruppe, freut sich auf das Gastspiel des Quartetts am Sonntag, 23. Juli, um 20 Uhr im Lutherhaus.

Quadro Nuevo hat abseits der gängigen Genre-Schubladen eine ganz eigene Sprache der Tonpoesie entwickelt. Die CDs erhielten den Deutschen Jazz Award, kletterten in die Top Ten der Jazz- und Weltmusik-Charts und wurden in Paris mit dem Golden Impala ausgezeichnet.

In den Jahren 2010 und 2011 wurde das Ensemble mit dem Echo Jazz als bester Live-Act des Jahres ausgezeichnet und somit mit der höchsten Auszeichnung des Deutschen Phonoverbandes.

Wanderer zwischen den Welten

Schon die Besetzung des Quartetts ist außergewöhnlich: Evelyn Huber spielt Harfe und Salterio, Mulo Francel brilliert an Saxophonen, Klarinetten und der Mandoline, Andreas Hinterseher kann auf dem Akkordeon, Vibrandoneon und Bandoneon mühelos zwischen gemütlicher Walzer- und feuriger argentinischer Tangomusik wechseln und Didi Lowka gibt nicht nur den richtigen Groove am Kontrabass dazu, sondern fasziniert mit präziser und überraschender Perkussion an Instrumenten und am eigenen Körper. Im Schwetzinger Konzert stellt die Gruppe ihre neue CD "Flying Carpet" vor und spielt im zweiten Programmteil Hits der letzten 20 Jahre.

Quadro Nuevo und die Sufi Band "Cairo Steps" lernten sich bei einem gemeinsamen Auftritt in der Alten Oper Frankfurt kennen. Im Januar 2017 reisten die Musiker durch Ägypten, spielten in den Opernhäusern von Kairo, Alexandria und Damanhur und veröffentlichten anschließend ihr Musik-Album "Flying Carpet" - sie spannen eine Brücke zwischen Okzident und Orient.

"Obwohl wir aus unterschiedlichen Kulturräumen kommen, stehen wir voller Respekt füreinander als Freunde auf der Bühne. Ein gemeinsamer Ritt auf dem fliegenden Teppich!"

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