Schwetzingen

Konzert Alejandro Carrillo Gamboa in der Schlosskapelle

Mit seinen Gitarrenklängen berührt er die Sinne

Archivartikel

Der mexikanische Gitarrenvirtuose Alejandro Carrillo Gamboa gastiert mit seinem Programm „Lateinamerikanische Saitenklänge II“ in Schwetzingen. Im Vorjahr begeisterte er schon mal das Publikum in der Kurpfalz und bewies, dass er in seiner Heimat zurecht ein gefeierter Star ist, der nach und nach Europa mit seiner Saitenkunst erobert. Am Samstag, 21. September, um 20 Uhr ist er in der Schlosskapelle zu hören.

Die Zuhörer erwartet ein neues spannendes Programm mit Werken aus der lateinamerikanischen und klassischen Musikliteratur sowie eigene Kompositionen des Gitarristen. In einem Interview mit dieser Zeitung erzählte Carrillo Gamboa, wie er überhaupt zur Gitarrenmusik kam: „Für die Gitarre begann ich mich zu interessieren, da ich in meiner Heimat Mexiko – wo die Gitarre ein Nationalinstrument ist – quasi von Gitarrenmusik überall umgeben war. Ich fing an, Lieder nachzuspielen. Dies fiel mir leicht und die Gitarre gab und gibt mir die Möglichkeit, mich auf eine intensive, komplette und volle Weise auszudrücken. Es war der Beginn einer Leidenschaft.“ Und diese Leidenschaft überträgt sich auf die Zuhörer. „Erlebt man den mexikanischen Gitarrenvirtuosen Alejandro Carrillo Gamboa in einem Konzert, kann man gar nicht anders, als in Begeisterung auszubrechen. Mit einem Klangsinn sondergleichen, unverbraucht und gerade deswegen berührend, schlägt er originelle, unerwartete Wege ein“, schrieb diese Zeitung nach dem ersten Gastspiel im vergangenen Jahr.

Spieltechnik maßgeblich

Für Carrillo Gamboa ist die Gitarre das Instrument schlechthin, mit dem Emotionen transportiert werden können. „Die Spieltechnik auf der Gitarre verlangt einen direkten Kontakt mit den klangerzeugenden Saiten, also einen intimen Kontakt mit dem Klang selbst durch das Anzupfen beziehungsweise Herunterdrücken der Saiten auf dem Griffbrett. Aus diesem Grund kann man deshalb unheimlich gut die Klangfarben variieren, die es mir ermöglichen, wie ein Maler ,Bilder‘ zu erzeugen und Emotionen zu transportieren“, erklärt er. Diese Emotionen möchte er auf das Publikum in der Schlosskapelle übertragen. kaba

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