Schwetzingen

Hildacafé Gesche Kruse unterhält Senioren in bester Manier / „Das hat richtig Spaß gemacht“

Mundart gesungen und neu gedichtet

Archivartikel

Trotz tropischer Temperaturen fanden viele den Weg ins Hildacafé, wo ein bunter Nachmittag mit Gesche Kruse und vielen lustigen Mundart-Texten sowie Liedern „uff kurpfälzisch“ auf dem Programm standen.

„Ich wusste gar nicht, dass wir so viele Fans und Hartgesottene unter uns haben“, witzelte der Diakonieverein-Vorsitzende Ulrich Kirchner in seiner Begrüßung. Gesche Kruses Programm war in weiten Teilen auf eine sehr angenehme, lustige Art christlich geprägt und es wurde auch ausgedehnt gesungen. Gleich nach der Kaffeerunde mit selbst gebackenen Kuchen der fleißigen Ehrenamtlichen wurde mit „Geh naus moi Herz und such doi Freid in dere liewe Summerzeit“ ein passendes Lied angestimmt. Textbücher erleichterten das Mitsingen und alle machten kräftig mit.

Rausschmiss aus dem Paradies

Lustig wurde die folgende Geschichte „Mein Fahrrad erzählt“ mit schönen Touren durch die Kurpfalz: „Und will ich mol uff Ladeberg, vorbei am Pfaffegrund, am Neckar geht ä goldisch Fähr’ so alle halwi Stund’.“ Leicht rustikal-verbal dann die G’schicht vom Paradies mit Adam und Eva. Der Garde Eden sei voll mit „Babbl“ gewesen: „Losst bloß die Griffel weg vum Appel“, sagte die ominöse göttliche Stimme aus dem Hintergrund. Dann wurde nur noch über die Lügebeidel, Appelklauer und Dagdieb geschimpft, bis hin zum Rausschmiss aus’m Paradies. Originell auch Kruses Aktualisierungen und Neudichtungen zum „Badner Lied“, in dem ja vieles nicht mehr stimme.

So wurde jetzt beispielhaft neu vertont gesungen: „In Karlsruh’ war mol d’Residenz, die Strooße kumme all wie Sunnestrahle her vum Schloss, so wollts der alte Karl“.

„Das war heute mal was ganz anderes, hat aber richtig Spaß gemacht“, schwärmte Bruni Büssecker in ihrer Runde. rie

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