Schwetzingen

Innenstadt Am Mozartsonntag bis 18 Uhr einkaufen / Jazz-Frühschoppen mit brasilianischem Feuer

Musikalisch in die Herbstsaison

Den großen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart hätte es gewiss gefreut, wenn er gewusst hätte, dass sich zu seinen Ehren eine Stadt mit Leben – und vor allem mit musikalischen Klängen – füllt. So gibt es am morgigen Mozartsonntag in der Innenstadt allerhand zu erleben – unter freiem Himmel und natürlich in den Geschäften. Dabei wird für alle Altersklassen etwas geboten.

Zum Auftakt des 43. Schwetzinger Mozartfestes (28. September bis 14. Oktober) und zu Ehren des großen Künstlers öffnen die Geschäfte – passend zur Herbstsaison – ihre Türen. Händler präsentieren neue Waren und Kollektionen und laden von 13 bis 18 Uhr zum Stöbern und Einkaufen ein. Beratung wird groß geschrieben und zahlreiche Sonderangebote und besondere Verkaufsaktionen gibt es zu entdecken.

Eine Ergänzung zu den Angeboten in den Geschäften bilden die Verkaufsstände in der Fußgängerzone, die ausgefallene Waren anbieten oder informieren möchten. Die Kulinarik kommt dabei natürlich nicht zu kurz. Türkische Spezialitäten sind zu haben und für eine süße Pause am Nachmittag stehen Kuchen, Waffeln und Kaffee an verschiedenen Stellen bereit.

Schon bevor die Händler zum großen Herbstbummel aufrufen, geht es auf den Kleinen Planken hoch her, wenn die Musik des Jazz-Frühschoppens ertönt, zu dem die Sparkasse Heidelberg und die Schwetzinger Zeitung von 11 bis 14 Uhr einladen. Bei leckerem Essen und kühlen Getränken vom Kindergarten-Förderverein steht der Jazz im Mittelpunkt – mit einem besonderen Leckerbissen. So kommt mit „Tribute to Antonio Carlos Jobim“ eines der besten Bossa-Nova-Ensembles der Republik in die Innenstadt.

Feste Bossa-Nova-Größe

Der bekannte Saxophonist Stephan Völker bringt dafür nicht nur seine wunderbaren Musikerkollegen Bernhard Sperfechter, Wolfgang Stamm und Harold Nardelli mit nach Schwetzingen, sondern auch die grandiose Sängerin Juliana da Silva. „Juliana und ich haben uns bereits 2007 kennengelernt. Sie fiel damals schon mit ihrer brasilianischen Lässigkeit, aber auch mit einer ungeheuren Tiefe und Melancholie in der Stimme auf“, erzählt Stephan Völker, Spiritus Rector der Band. Mittlerweile arbeiten die Musiker schon im sechsten Jahr ihres Jobim-Projektes zusammen.

„Es macht noch genauso viel Freude wie am ersten Tag. Und das merkt man auch beim Konzert“, sagt Völker, der seine erste Begegnung mit dem Bossa Nova schon als Kind in der Band seines Vaters hatte. „Dort habe ich mit zehn Jahren mit großer Begeisterung das Stück ,Desafinado’ auf dem Tenor-Saxophon gespielt“, berichtet er von einer Leidenschaft, deren Faszination er bis zum heutigen Tag spürt und gern an seine Gäste weitergibt. cat

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