Schwetzingen

Hebelhaus Elena Spitzner bringt Evergreens mit ins Hildacafé / Herzliche Gesangseinlagen kommen bei den 80 Besuchern prima an

Musikalische Reise mit Hüten inszeniert

Archivartikel

Die ersten Hildacafé-Treffen dieses Jahres überzeugten durch eine sehr gelungene musikalisch geprägte Note. Einen fantastischen Nachmittag mit Gesang und Klaviermusik gestaltete nun auch Elena Spitzner.

Die bekannte und beliebte Vollblut-Musikerin, die unter anderem Chöre beim Sängerbund leitet, genießt in der Region einen exzellenten Ruf. Von Beginn an zeigte sie Vielseitigkeit und Klasse, und den mehr als 80 Besuchern im voll besetzten Hildacafé im Hebelhaus wurde sofort klar, dass die Erfolge der begnadeten Musik- und Gesangslehrerin nicht von ungefähr kommen. Sofort ging ein belustigtes Raunen durch die Reihen, als eine Besucherin zufällig erspähte, dass Elena eine ganze Tragetasche voller Hüte mitgebracht hatte. „Sieben Stück sind es, weil ich euch schließlich für jeden meiner Stilrichtungen das passende Outfit und Gefühl bieten will“, kommentierte die Künstlerin schlagfertig mit einem schelmigen Lächeln im Gesicht. Sogleich entführte sie ihre Zuhörer auf eine musikalische Reise nach Paris. „Mein kleines Herz hat Sehnsucht, aber kein Mann sagt ,je t’aime‘ zu mir“, sang sie. Der Titel „Hab’n Sie nicht ‘nen Mann für mich“ folgte.

Zuhörer singen mit

Humorvoll durchkämmte sie gesanglich einige Männerkataloge und sorgte dabei für jede Menge Stimmung und gute Laune. Bei „Ganz Paris träumt von der Liebe“ brauchte sie erst gar nicht erst zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln auffordern, das begeisterte Publikum war sofort dabei. Nach dem leidenschaftlichen Pariser Tango, dem perfekt intonierten „Oh Champs Elysees“ und dem herzerfrischenden „Cat-Walk“ mit kokett inszenierter Hütchen-Show sagten alle dem schönen Frankreich „adieu“, um bei ausgelassener Stimmung in „Bella Italia“ anzukommen. Beim betagten Hit „Zwei kleine Italiener“ hatte Elena Spitzner erwartungsgemäß sofort die „Herrenfraktion“ des Hildacafés im Blick und schloss diese in ihr Herz. Auch bei den „Caprifischern“ und „Little Banjo Boy“ bestand Mitsingpflicht. Nach einigen Zugaben wollte Diakonievereinschef Uli Kirchner wissen, ob Elena Spitzner noch einmal wieder kommen dürfe? Die lauten „Ja“-Rufe und der lang anhaltende Applaus waren nicht nur eine klare Antwort, sondern auch ein riesiges Kompliment an das Multitalent für diesen großartig gestalteten Nachmittag. rie

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