Schwetzingen

Feuerwehr Siedlergemeinschaft spendiert Geld als Dankeschön für die Hilfe beim Maibaum / Jugendabteilung mit 30 Mädchen und Jungen soll profitieren

Nachwuchs ist mit Feuereifer dabei

Eine Abordnung der Siedlergemeinschaft Hirschacker stattete der Schwetzinger Feuerwehr einen Besuch ab, über den sich der Kommandant Walter Leschinski sichtlich freute. Der Vorsitzende Rudi Hoffmann und Schriftführerin Heidi Ulrich übergaben nämlich einen Spendenscheck über 100 Euro, der für die Jugendfeuerwehr verwendet werden soll.

„Es ist ein kleines Dankeschön von uns für die tatkräftige Unterstützung beim Anbringen des neuen Kranzes und der Wappen der Schwetzinger Partnerstädte an unserem Maibaum“, sagte der Siedlerbund-Vorsitzende. Hierzu war der Einsatz der großen Drehleiter der Feuerwehr notwendig. Der Feuerwehr-Chef bedankte sich und nutzte die gute Gelegenheit, um ein paar Details über die Jugendarbeit beim Feuerwehrnachwuchs zu erzählen. „Derzeit zählt unsere Jugendabteilung etwa 30 junge Leute im Alter von acht bis 17 Jahren“, so Leschinski. Diese seien in zwei Gruppen unterteilt. Bei den Jüngeren stünden Sport, Spiel und Spannung im Vordergrund. Immer wieder werden dabei Wasserschläuche und einfache Gerätschaften mit ins Spiel gebracht, um die Mädchen und Jungen sinnvoll und kindgerecht zum Thema Feuerwehr hinzuführen.

„Nachwuchs willkommen“

Ernsthafter und gründlicher wird die Arbeit dann bei den älteren Jahrgängen. Sie werden schrittweise und mit System zu aktiven Einsatzkräften ausgebildet. Sehr hilfreich seien hierbei auch gemeinsame Übungen, die zusammen mit den Jugendfeuerwehren der Nachbarorte stattfinden. Außerdem wird bei der Schwetzinger Wehr vieles gemeinsam unternommen. So besuchte der Trupp mit dem Rad den Landesfeuerwehrtag in Heidelberg. Als Sommerferienprogramm gibt es Zeltlager und demnächst steht ein Besuch bei den Feuerwehrkameraden in Eberbach an. Hier können die Kids sogar mit Feuerwehrbooten auf dem Neckar herumschippern.

Mit der Zahl von 30 Jugendlichen ist Walter Leschinski momentan noch „vorsichtig“ zufrieden. „Weiterer Nachwuchs ist natürlich jederzeit willkommen“, ergänzt er jedoch im selben Atemzug und hebt hierbei die sehr kompetente Arbeit der Jugendbetreuer hervor.

Übung macht den Meister

Unsere Zeitung besuchte die Jugendlichen bei einer ihrer wöchentlichen Übungsstunden in der Kolpingstraße und konnte miterleben, wie gewissenhaft dort ausgebildet wird. Daniel, Jannis, Johannes, Jonas, Mario und Simon zeigten sich zudem begeistert von der Kameradschaft und dem gegenseitigen Verlass innerhalb ihrer Gruppe. „Zudem lernt man hier richtig was“, fügten sie hinzu. Das „Jugendflamme“-Abzeichen haben sie alle schon abgelegt. Hierfür wurden sie auf alle notwendigen Grundfähigkeiten eines Feuerwehrmannes geprüft. Unter der Aufsicht ihres Ausbilders Sebastian Schwald sind sie gerade dabei, Saugleitungen für Löschwasser zusammenzukuppeln. Eines wissen sie bereits jetzt: Die Anforderungen und Schulungen werden jetzt immer umfangreicher. Aber dabeibleiben wollen sie alle, um später dann helfen zu können, wenn es im wahrsten Sinne des Wortes „brenzlig“ ist.

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