Schwetzingen

Nächstes Jahr wieder 25 Grad

Archivartikel

Eine Open-Air-Veranstaltung birgt in unseren Breitengraden immer ein gewisses Risiko. Man kann nie sicher sein, wie die äußeren Begleitumstände werden, mit denen aber so ein Fest wie der Spargelsamstag eben steht und fällt – gerade in diesen Tagen Anfang Mai, an denen die Eisheiligen an der Tür kratzen. Wenn es wie im Vorjahr 25 Grad hat und die Sonne scheint, ist es quasi ein Selbstläufer. Diesmal war es eben das krasse Gegenteil und wohl der ungemütlichste Spargelsamstag in seiner 40-jährigen Geschichte und der erste, bei dem Glühwein angeboten wurde.

Ein Reinfall war das Fest aber trotzdem nicht, es war vom Stadtmarketing-Duo Anne-Marie Ludwig und Sybille Breyer bestens vorbereitet mit vielen neuen Ideen und Angeboten, auch wenn nicht alle wegen des Wetters aufrechterhalten werden konnten. Oder vereinzelte Standbetreiber, die leider einfach keine Lust hatten, sich die Nase abzufrieren. Doppelt Respekt gilt aber denen, die dabei waren, die ihren Stand bis zum Schluss offenhielten und die trotz Kälte getanzt, gesungen oder musiziert haben.

Trotz der übeschaubaren Besucherzahl lässt sich aber schon bewerten, dass das neue Konzept mit der zweiten Bühne auf dem Schlossplatz für die jüngere Zielgruppe durchaus Potenzial hat und eine Wiederholung verdient. Letztlich war es zwar ein äußerlich ungemütlicher, aber doch schöner Spargelsamstag mit vielen Höhepunkten. Die Einheimischen waren diesmal eben in der Überzahl, und so war es ein Fest von Schwetzingern für Schwetzinger. Und nächstes Jahr hat’s wieder 25 Grad.

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