Schwetzingen

„Go in“ Jugendbotschafter treffen sich zu ihrer ersten Konferenz / Gemeinsames Projekt wird bei Spargelsamstag vorgestellt

Netzwerk aufbauen, Austausch beleben

Archivartikel

Jugendzentren, Sportclubs, Schlösser, Kirchen und Fasnacht. Vieles haben die Partnerstädte Schrobenhausen, Spoleto und Lunéville mit der Stadt Schwetzingen gemeinsam. Zur ersten Jugendbotschafter-Konferenz sind die Gäste aus drei Partnerstädten angereist und verbringen noch bis morgen ihre Zeit in der Spargelstadt. Sie wollen Schwetzingen und die sieben Partnerstädte enger miteinander verbinden und ein Netzwerk aufbauen. Den Austausch beleben und mehr für Jugendliche schaffen – Ziele, die sie erreichen wollen.

Die jungen Erwachsenen stellen ihr gemeinsames Jugendprojekt bei der Eröffnung des Spargelsamstags auf der Bühne vor, wie Katrin Schubkegel, bei der Stadt Schwetzingen zuständig für die Städtepartnerschaften, verrät. „Es wird wohl gegen 12.30 Uhr auf den Kleinen Planken sein.“

Die viertägige Konferenz begann mit der Vorstellung der Heimatstadt und deren Jugendangeboten. Die Schwetzinger, Merve Deniz, Nicolas Frei und Alexander Jordan stellten Freizeitangebote wie Kino und Bellamar in den Fokus, aber auch die Natur im Schlossgarten, die Sportvereine und kulturellen Angebote.

Matteo Bartoli und Gaia Romana Contardi vertreten ihre Heimatstadt Spoleto in Italien. Jugendliche helfen bei einer Fasnachtsparade mit und veranstalten eine Art Seifenkistenrennen durch die Stadt, bei der auch Bartoli schon mitgemacht hat. „Beim ,Ichos Echos Festival‘ gibt es auch eine Talentshow“, erzählen die beiden Italiener. Lunéville in Frankreich, vertreten durch Nolan Barthel und Nicolas Bekhira, bietet für die Jugendlichen das „MJC – maison des jeunes et de la culture“ (dt. Haus der Jugend und Kultur), Aktivitäten wie Tanzen, Zumba und Sprachkurse gibt es auch. Und in Schrobenhausen? Maitänze, das Jugendzentrum, Vereine und die Bundnaturschutz-Jugend stellt Pauline Gabler in den Vordergrund. „Die zwei Jugendbotschafter aus Papá stecken mitten im Abi, können deshalb nicht dabei sein“, bedauert Schubkegel die Abwesenheit, kann es aber verstehen.

„Ich denke an Spoleto, auch wenn ich seit einem Jahr in Heidelberg wohne. Ich möchte Probleme mit meinen europäischen Kollegen besprechen und angehen“, verrät die 26-jährige Gaia Romana Contardi. Und genau das sei auch das Ziel der anderen. Etwas gemeinsam für junge Erwachsene erreichen, umsetzen und in Kontakt bleiben für weitere Projekte.

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