Schwetzingen

Quartalssitzung IG macht Bestandsaufnahme

Neue Räume für Vereinsaktivitäten

Archivartikel

Eine Bilanz und Rückbetrachtung des städtischen Kinderferienprogramms stand bei der Quartalssitzung der Interessengemeinschaft (IG) Vereine auf der Tagesordnung. Der IG-Vorsitzende Gabor Kollanyi freute sich, dass hierzu auch Rathaus-Amtsleiter Roland Strieker in die Vereinsgaststätte der Badenia Hirschacker gekommen war.

„Hauptausrichter der Programmpunkte waren wie immer unsere hiesigen Vereine, bei denen wir uns ganz herzlich für ihr tolles Engagement bedanken“, würdigte Strieker. Hervorzuheben sei, dass es nur positive Resonanz gab. „Probleme oder Beschwerden waren Fehlanzeige.“ Insgesamt hätten 404 Jugendliche teilgenommen. Nicht wenige davon hätten die maximale Beteiligungsquote von zehn Beiträgen genutzt. Es gab 46 verschiedene Angebote von 43 Veranstaltern und über 1300 Wünsche zum Mitmachen wurden gezählt. Die Online-Anmeldungen haben sich inzwischen auf 89 Prozent gesteigert. Deswegen wird jetzt überlegt, dass die gedruckte Heft-Form anzahlmäßig erheblich reduziert wird. „Vollkommen darauf verzichten sollten wir nicht“, so die Empfehlung der meisten Vereinsvertreter.

Stadtintern wird jetzt an der Optimierung des Nachrückerverfahrens zu arbeiten sein. Grund hierfür: Es gab 405 Teilnehmer-Stornierungen durch die Eltern – eine stattliche Zahl! „Die meisten davon zwei oder drei Tage vor der Veranstaltung“, bedauerte Strieker. Er gewährte zudem Einblicke in die Zahlen. Die Stadt lässt sich das Kinderferienprogramm 22 000 Euro kosten. „Aber wir investieren das gerne für unsere Jugendlichen“, unterstrich er.

Präsentationstag geplant

Diskutiert wurde außerdem über die Problematik des zu knappen Angebots an Vereinsräumlichkeiten in der Stadt. „Die Nutzung des Kasernenareals bleibt momentan leider noch Zukunftsmusik“, so Strieker, da die Kasernen wieder zur Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge geworden sind. Diese Woche ziehen die ersten von 400 Asylsuchenden ein. Auch die Bundeswehr nutzt Gebäude für ihre Studenten in Mannheim. Auch bei Veranstaltungen sind die Möglichkeiten oft sehr beschränkt, da das Vereinshaus Bassermann und das Lutherhaus teilweise bis zu zwei Jahre ausgebucht sind. Aus diesem Grund werden die Vereine jetzt eine listenmäßige Bestandsaufname anderer stadtinterner Möglichkeiten vorantreiben, die helfen könnten. Hier wurden beispielsweise das Josefshaus, der Franz-Danzi-Saal im Kulturzentrum und auch die Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt genannt.

Im kommenden Jahr soll es zudem unter dem Dach der IG wieder einen Tag geben, an dem sich die Vereine der Öffentlichkeit präsentieren können, auch mit Mitmachangeboten. Stadtmarketing-Chef Jens Rückert bot hierzu Überlegungen an, wie und ob man sich an Aktivitäten seiner Institution einklinken könnte, um auf diesem Weg eine größere Plattform zu schaffen. rie

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