Schwetzingen

Evangelische Kirche Arbeit mit freiwilligem Kirchgeld fördern

Neue Wege entwickelt

Archivartikel

Wie jeden Herbst bittet die evangelische Kirchengemeinde ihre Mitglieder und Förderer um ein freiwilliges Kirchgeld, heißt es in einer Pressemitteilung. Diesmal allerdings unter ganz anderen Voraussetzungen als sonst. Mit dem Erlös unterstützen die Spender kreative Projekte und die Umstellung der Gemeindearbeit während der Pandemie.

„Um unter den erschwerten Bedingungen unserer Tage mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, haben wir viele neue Wege entwickelt“, erklärt Pfarrer Steffen Groß. Neben den Online-Gottesdiensten „for your soul“ sind das unter anderem Gottesdienste zum Mitnehmen, der online per Videokonferenz gehaltene Konfirmandenunterricht oder die Fenstergottesdienste vor dem GRN-Altenheim. Dazu hat die Gemeinde das Pfarramt, um auch im Homeoffice gut für die Menschen erreichbar zu sein.

Kaum Einnahmen

„Die meisten dieser Aktionen kosten uns viel Geld“, erläutert Pfarrer Groß. „Gleichzeitig brechen uns die Einnahmen weg, weil wir den Luthersaal seit Monaten kaum vermieten können.“ In dieser schwierigen Situation bittet die Gemeinde um Unterstützung. Groß appelliert: „Bitte schätzen Sie Ihre Möglichkeiten ein und leisten Sie einen freiwilligen Beitrag für die Arbeit unserer Kirchengemeinde in dieser schwierigen Zeit. Das Kirchgeld ist keine zweite Kirchensteuer, sondern eine freiwillige Spende! Wir bitten ganz besonders die Gemeindeglieder, die keine oder kaum Kirchensteuer zahlen, um ihr Kirchgeld.“

Im vergangenen Jahr kamen durch das Kirchgeld mehr als 6000 Euro zusammen. „Dafür sind wir sehr dankbar – und hoffen, dass wir diesmal das Ergebnis noch steigern können“, so der Pfarrer. zg

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