Schwetzingen

Wahl Dr. René Pöltl ist Vorsitzender des Schullandheimverbandes

Neues Amt im Dienste der Jugend

Archivartikel

Bei der Mitgliederversammlung des Schullandheimverbandes (SLH) Baden-Württemberg am Lessing-Gymnasium Mannheim wurde Schwetzingens Oberbürgermeister Dr. René Pöltl zum neuen Vorsitzenden gewählt. Als pädagogischer Fachverband vertritt der Verband in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg das für die soziale Erziehung der Schüler und das für den Unterricht bedeutsame pädagogische Programm des Schullandheims. Mit 87 Heimen ist der Verband größtes Mitglied im Deutschen Schullandheimverband, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Vorsitzende Heiner Bernhard hieß die Teilnehmer herzlich willkommen. Mit dem Ende seiner Amtszeit als OB der Stadt Weinheim und Vorsitzender des OB-Sprengels Große Kreisstädte im Regierungsbezirk Karlsruhe endete auch seine Tätigkeit als 1. Vorsitzender des SLH-Verbandes. Seine achtjährige Arbeit in dieser Funktion beurteilte er mehr als Lust denn als Last.

Unvergessliche Erlebnisse

Der 2. Vorsitzende und Geschäftsführer, Studiendirektor Rainer Schunck, unterstrich die Bedeutung des Verbandes für die Unterstützung der pädagogischen Arbeit an den Schulen durch Handreichungen und Empfehlungen. Die Tätigkeit sei durchweg ehrenamtlicher Natur. Wie eindrucksvoll ein Schullandheimaufenthalt für die Jugendlichen sei, zeige die Tatsache, dass bei Jahrgangstreffen Erinnerungen an Erlebnisse im Landheim an erster Stelle stünden.

Dr. René Pöltl hatte sich im Vorfeld gegenüber Heiner Bernhard zur Kandidatur zum Vorsitzenden des SLH-Verbandes BW bereiterklärt und wurde auch einstimmig gewählt. Er versicherte, sich ganz im Sinne der Zielsetzungen des Verbandes nach Kräften einzusetzen.

Es folgten umfangreiche Informationen über die Kassenlage, Diskussionen über Präsentation bei der Fachmesse Didacta, finanzielle Unterstützung durch das Land, Gestaltung der Homepage oder die Qualifizierung und wirtschaftliche Führung der Heime. Gerade Letzterem komme große Bedeutung zu. Deshalb würden die Heime in regelmäßigen Abständen im Auftrag des Ministeriums durch Mitarbeiter besucht und dabei beraten. Dafür stelle das Land erfreulicherweise ein ausreichendes Budget zur Verfügung. Allerdings gingen dagegen die Heime für Bau und Renovierung leer aus.

Beispielhaft schütte Bayern für diesen Zweck jährlich eine Million Euro aus. Immerhin sollte in Baden-Württemberg nach Erlass aus pädagogischen Gründen jeder Jugendliche einmal in seiner Schulzeit an einem Landheimaufenthalt teilnehmen. Das sollte doch auch Anlass für eine finanzielle Unterstützung der Heime sein, betonten die Mitglieder. zg

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