Schwetzingen

Jugendzentrum „Go in“ Zum Ferienauftakt wird der beliebte Wassertag unter dem Motto „Spaß im Nass“ angeboten / Schatzsuche und Geschicklichkeitsspiele

Oh ja, eine tolle Abkühlung!

Archivartikel

Gut 35 Grad. Die Sonne brennt. Da tut Abkühlung not. Die Erfrischung kommt prompt. Mit Planschbecken und Spritzpistolen. Kommando „Wasser marsch“ – aus vollem Rohr. Die Wasserspiele laufen. Pünktlich zum Ferienbeginn lädt das Jugendzentrum „Go in“ zu seinem beliebten Wassertag unter dem Motto „Spaß im Nass“ ein. Letztes Jahr fiel der turbulente Nachmittag auf dem Gelände an der Kolpingstraße aus. Kinder und Eltern protestierten.

„Bitte ans Trinken denken und den Sonnenschutz nicht vergessen“, mahnt Jugendzentrumsleiter Karlheinz Seitz über die Lautsprecher. Jedes Kind hat eine wasserfeste Laufkarte am Hals. Gut 120 Mädchen und Jungs absolvieren aufgeregt den Wasserparcours mit den zehn Stationen, den das Jugendzentrum in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr aufgebaut hat. Das „Go in“-Team und Studenten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg betreuen die Wasserratten. Bei der Schatzsuche wird nach roten Glitzersteinen getaucht. 30 Sekunden ist das Zeitlimit. Gar nicht so einfach, die dunkle Brille verhindert den Sichtkontakt.

Übers Wasser gehen, ohne nass zu werden? Auch das geht. Bei den Wasserlaufbällen ist der Andrang am größten. Alle Kids wollen in den luftgefüllten Bällen durch den Pool stürmen. Fünf Minuten sind schnell um. Die nächsten Läufer warten schon. Treffsicherheit beweisen die Ferienkinder beim Zielspritzen. Tischtennisbälle liegen auf Flaschenhälsen. Auf dem Bauch liegend über die Wasserrutsche geradeaus. Nebenan fliegen Wasserbomben. Gut 20 Meter schaffen die bunten Luftballons, bevor sie auf den Boden platschen. Ab und zu explodiert eine Bombe auf dem Rücken eines Teilnehmers. Die Stadt hat Wasser und Apfelsaftschorle kostenlos zur Verfügung gestellt. Jedes Kind hat einen Becher, mit es sich an den Trinkstationen bedienen kann. Es gibt frische Melonenschnitze. Ganz vorsichtig den Geschicklichkeitsparcours bewältigen. Beim Start noch einen Liter Wasser auf dem Kopf. Danach wird wieder gewogen. Alle Achtung, die Besten bringen 600 Milliliter zurück. Manche aber auch nur ein paar Tropfen.

Geschicklichkeit mit Schläuchen

Die Feuerwehr bietet gleich drei Stationen mit dem kühlen Nass. Mit der großen Spritze wird das Brandhaus gelöscht. Das Zielspritzen geht auf Blechdosen. Spaß ist garantiert. Mit dem Wasserschlauch einen Ball die Leiter hoch befördern. Das braucht seine Zeit. Kein Problem, wenn man dabei nass wird. Wer gar nicht in trockene Tücher möchte, stellt sich der Wasserbombendusche. Wenn die Teilnehmerkarte abgehakt ist, gibt es eine Frisbee-Scheibe mit dem „Go in“-Logo als Belohnung.

Am Schluss des Wasserspasstages steht die Völkerball-Schlacht mit wassergetränkten Softbällen auf dem Programm. Ein Riesenspaß für alle. Kinder dürfen nach Herzenslust plantschen und spritzen. Und der Reporter ist froh, wenn er auch mal von einer Wasserbombe getroffen wird.

Info: Mehr Fotos gibt es unter www.schwetzinger-zeitung.de

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