Schwetzingen

Commerzbank Wechselbereitschaft so hoch wie nie: 382 neue Privatkunden hinzugewonnen / Schnelle und unbürokratische Hilfe für Geschädigte der Krise zugesichert

Positive Entwicklung im Schwetzinger Marktbereich

Archivartikel

Die Commerzbank steht auch in schwierigen Zeiten an der Seite ihrer Kunden. So sind trotz Corona-Krise alle Finanzdienstleistungen weiterhin verfügbar. In den Selbstbedienungszonen der Filialen sind Ein- und Auszahlungen jederzeit möglich. Die Filialen des Marktbereiches in Schwetzingen, Hockenheim und Ladenburg sind jedoch zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern für den persönlichen Kontakt derzeit vorsorglich geschlossen. Die Berater sind aber telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Das teilt die Bank in einer Presseerklärung mit.

Nach dieser Mitteilung hat die Commerzbank im vergangenen Jahr ihre positive Entwicklung im Marktbereich Schwetzingen fortsetzen können. Im Privatkundensegment sei das Geschäftsvolumen um 9 Prozent auf 226 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt wurden in der Region 382 neue Kunden hinzugewonnen, das sind 28 Prozent mehr Neukunden als im Vorjahr. „Die Bereitschaft zum Wechsel der Bankverbindung ist so hoch wie nie zuvor“, sagte Muamer Culah, Marktbereichsleiter Privatkunden der Commerzbank in Schwetzingen.

Wichtiger Erfolgsfaktor sei auch 2019 das kostenlose Girokonto gewesen. „Dieses werden wir weiterhin anbieten“, sichert Culah zu. Das andauernde Zinstief mache den Kunden indes zu schaffen. Bei null Prozent Zinsen und 1,5 Prozent durchschnittlicher Inflation hätten Kunden 2019 wieder einen Teil ihres Vermögens verloren. Seit Ende 2010 liege dieser Wertverlust pro Bundesbürger bei durchschnittlich 1638 Euro, betont Muamer Culah. „Jeder Anleger muss sich überlegen, ob er seine Anlagen unverzinst auf einem Tages- oder Festgeldkonto belässt – auch in der derzeitigen Krise. Die Experten der Commerzbank erwarten nach einer Rezession durch die Corona-Krise im ersten Halbjahr bereits in der zweiten Jahreshälfte eine Erholung der Realwirtschaft und damit auch an den Börsen. Wer sein Geld mittelfristig angelegt und breit gestreut hat, sollte Ruhe bewahren. Panikverkäufe sind das Schlimmste, was man jetzt tun kann“, rät er.

Immobilienfinanzierung wächst

Auf der anderen Seite sorge das Zinstief für einen deutlichen Zuwachs im Kreditgeschäft. So wurden im Baufinanzierungsbereich in der Region neue Kredite in Höhe von 13,6 Millionen Euro ausgereicht, das Bestandsvolumen sei um gut 5 Prozent gewachsen. Seit September 2019 bietet die Commerzbank auch eine grüne Baufinanzierung an, die einen Zinsrabatt für energieeffizientes Bauen gewährt. Ratenkredite waren im vergangenen Jahr ebenfalls stark gefragt. Hier wurden im Marktbereich Schwetzingen knapp vier Millionen Euro neu vergeben.

Die Commerzbank werde ihre mobilen Angebote weiter ausbauen. „Ende 2019 haben sich 70 Prozent aller digitalen Nutzer über ihr Smartphone eingeloggt, ein Jahr zuvor waren es erst 43 Prozent. Im hiesigen Marktbereich liege der Anteil der Kunden, die Online-Banking nutzen, inzwischen bei 56 Prozent.

Kunden, die in der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten, sichert Culah schnelle und unbürokratische Hilfe zu. zg

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