Schwetzingen

SPD Bürger sollen beim Dialog zum Klimaschutzkonzept teilhaben

Potenziale in der Stadt heben

Archivartikel

Im Rathaus nutzten Monika Maier-Kuhn und Simon Abraham als Vertreter der SPD-Stadtratsfraktion die Gelegenheit, sich mit dem Leiter der Stabsstelle Klimaschutz, Energie und Umwelt, Patrick Cisowski, und Bürgermeister Matthias Steffan zum Klimaschutz auszutauschen. Für die SPD hieß es nach sieben Monaten eine erste Bilanz zu ziehen und über die Arbeit des Klimaschutzbeauftragten mehr zu erfahren, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD.

Cisowski arbeitet schwerpunktmäßig an der Erarbeitung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes für Schwetzingen, das zusammen mit interessierten Beteiligten, den Bürgern und der örtlichen Wirtschaft in den nächsten Monaten entwickelt werden soll. Hierbei sieht er in einer ersten Bewertung große Potenziale in der Stadt, bei einer energetischen Gebäudesanierung, als auch beim Ausbau von regenerativen Energien und einer Weiterentwicklung des ÖPNV und des Fahrradverkehrs.

Abraham betonte, dass er sich schon jetzt über den Bürgerbeteiligungsprozess freue, die ja in der vergangenen Woche ihren Anfang genommen hat. Er sei gespannt auf die Ideen der Bürger: "Gerade der Verkehr ist von großer Bedeutung, weil wir alle mobil sein wollen und müssen, dafür viel Energie aufgewendet wird und diese hauptsächlich fossiler Art ist", sagt Maier-Kuhn. "Die drei V beim Verkehr lauten Verkehr vermeiden, Verkehr vermindern, Verkehr verlagern. Wobei verlagern nicht bedeutet, Autos raus aus dem Ort und auf eine Umgehungsstraße, sondern verlagern auf umweltgerechte Verkehrsmittel", so die SPD.

Auch über die Idee der Schwetzinger Sozialdemokraten, Mobilitätsknoten beim öffentlichen Nahverkehr zu schaffen, wurde gesprochen. Da in Schwetzingen nicht alle Bushaltestellen tatsächlich barrierefrei gestaltet seien, ist es der SPD wichtig, an diesen Mobilitätsknoten dafür Sorge zu tragen, dass dort eine barrierefreie Zuwegung besteht, heißt es in der Mitteilung. Man sehe den Busbahnhof, der sich aktuell in der Neugestaltung befindet, als ideal geeignet an, erster Mobilitätsknoten in Schwetzingen zu werden. Weitere Knotenpunkte könnte man sich in der Nordstadt und im Hirschacker vorstellen.

Pfaudler-Areal modern ausstatten

Maier-Kuhn und Abraham sprachen sich im Planungsprozess zum Pfaudler-Areal dafür aus, die klimafreundliche Gestaltung des Gebiets und die Frage der Durchlüftung im Blick zu behalten und eine moderne und energiesparende Bebauung zu entwickeln.

Die aktuellen Fragen eines sozialverträglichen Wohnungsbaus für junge Familien und sozial schwächere Menschen in Schwetzingen, seine Definition, aber auch Lösungsansätze, wollen der SPD-Ortsverband und die Fraktion bei einer Veranstaltung zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Born (Wohnung politischer Sprecher der SPD im Landtag) und den Bürgern diskutieren, so Stadträtin Maier-Kuhn in der Pressemitteilung. zg

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