Schwetzingen

OGV Herbstausflug führt in die Eifel / Teilnehmer besuchen sprudelnde Geysire und Benediktinerkloster, Kaiserstadt Aachen und Bitburger-Brauerei

Prächtiger Domschatz beeindruckt Gartenfreunde

Der Herbstausflug des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) war an Vielseitigkeit und Schönheit der Ziele nicht zu übertreffen. Reiseleiter Hermann Wörn bewies ein Gespür dafür. Bereits am Anreisetag kamen die Gartenfeunde in den Genuss von zwei außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten. In Andernach wurde der bekannte Kaltwassergeysir besichtigt, der mit einer über 60 Meter hohen Fontäne zu den höchsten auf der Welt zählt. Alle 90 Minuten erleben die Besucher, wie diese gigantische Wassersäule in die Luft schießt.

Unspektakulärer wurde es danach in der hochmittelalterlichen Klosteranlage Maria Laach, wo sich in einzigartiger Weise die idyllische Landschaft und über 900 Jahre ständig wechselnde Kulturgeschichte miteinander verbinden. Noch heute prägen die Benediktinermönche das Klosterleben. Das sehr geschichtsträchtige und lebendige Städtchen Monschau, unweit der belgischen Grenze und den beiden Naturparks Hohe Venn und Eifel war der Ausgangspunkt zu etlichen Zielen der folgenden Tage. Einer der Höhepunkte war der Abstecher in die Stadt Lüttich im wallonischen Teil Belgiens. Die schon in der Römerzeit gegründete, heutige Universitätsstadt begeisterte durch ihre prachtvollen Gebäude, Kirchen, Straßenzüge und Brunnen aus allen Stilepochen. Am folgenden Tag wurde die alte Kaiserstadt Aachen erkundet.

Die Kurstadt mit ihren zahlreichen Thermalbädern und Mineralquellen heißt streng genommen Bad Aachen und hat ihre ersten geschichtlichen Spuren bereits in der Jungsteinzeit. Bei dem Rundgang rückten oft Kaiser Karl der Große und sein Wirken in den Vordergrund. So im Dom, der mit seiner Pfalzkapelle als Meisterwerk der karolingischen Baukunst zählt. Auch der Domschatz, sowie das historische Rathaus mit seinen barocken Stilelementen wurden besichtigt. In Monschau selbst wurde eine der traditionellen Senffabriken besucht, die sage und schreibe 50 schmackhafte Senfarten herstellt.

Nürburgring erkundet

Nicht fehlen im Programm durfte ein Besuch auf dem weltberühmten Nürburgring. Beim Erkunden des Fahrerlagers, dem Streckenverlauf und den imposanten Besuchertribünen zeigte sich, dass die bekannte Rennstrecke noch nichts von ihrem alten Reiz verloren hat.

Viele Eindrücke gab es am folgenden Tag beim Besuch der Burg Satzvey in Mechernich. Die typische alte Wasserburg ist bestens erhalten, gilt als ein Kleinod des rheinischen Burgenbaus und konnte in fast allen Innenbereichen ausgiebig erkundet werden. Nur durch eine Brauereibesichtigung in Bitburg war es möglich, am letzten Tag des abwechslungsreichen Ausfluges den Abschiedsschmerz ein klein wenig zu lindern. rie

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