Schwetzingen

Geschäftsleben DAK-Europaservice kooperiert mit Skigebieten

Privatklinik für Wintersportler

Archivartikel

Ein Unfall auf der Piste kann den Skiurlaub jäh beenden. Der DAK-Europaservice in Tirol, Österreich, bietet Wintersportlern in den Skigebieten um Sölden, Imst und das Zillertal die bestmögliche Versorgung – ohne Wartezeit und Vorkasse, heißt es in einer Pressemitteilung. Allein in der vergangenen Skisaison profitierten rund 400 DAK-Versicherte von den Komplett-Behandlungen unter einem Dach und stark verkürzten Krankenhaus-Aufenthalten. Die DAK-Gesundheit und die „MedAlp-Klinikgruppe“ bieten den Service auch in der aktuellen Skisaison an.

Zwei Drittel der verunglückten Wintersportler mussten wegen der Schwere der Verletzung stationär behandelt werden. Dennoch konnten fast alle die Klinik bereits am nächsten Tag wieder verlassen – dank der schnellen und modernen Versorgung. „Die gesamte Behandlung erfolgt komplett unter einem Dach“, sagt Andreas Köster von der DAK-Gesundheit in Heidelberg. „Dadurch können die bei uns versicherten Patienten im Normalfall sogar ihren Urlaub fortsetzen, auch wenn es für eine Abfahrt oder Schneewanderung nicht mehr reicht.“ Notwendige Heil- und Hilfsmittel wie ambulante Physiotherapie oder Krücken gehören dazu. Auch spätere Metallentfernungen werden auf Wunsch vom gleichen Operateur und ohne Zusatzkosten vorgenommen.

Bisher bekamen verunglückte Wintersportler in den Kliniken nah der Piste nur eine Erstversorgung. Für die eigentliche Behandlung mussten sie mit dem Krankenwagen in weiter entfernte öffentliche Kliniken gebracht werden. Dadurch ging wertvolle Zeit verloren, denn wegen möglicher Schwellungen und Blutansammlungen muss beispielsweise ein Knochenbruch innerhalb von sechs bis sieben Stunden operiert werden. „Gelingt das nicht, treten die Patienten unter Umständen mit einem nicht operierten Bruch die Heimreise nach Deutschland an. Eine erforderliche Operation ist dann aus medizinischen Gründen oft erst nach ein bis zwei Wochen möglich“, erklärt Köster. „Unser Service zusammen mit der ,MedAlp-Gruppe‘ verhindert das.“

Abrechnung via Versichertenkarte

Die Abrechnung der Leistungen erfolgt bequem für die Patienten über ihre DAK-Versichertenkarte. Die Klinikgruppe rechnet die Kosten direkt mit uns ab, damit die Urlauber keine Behandlungskosten vorstrecken müssen.“ Die „MedAlp-Gruppe“ zählt zu den innovativen und qualitativ hochwertigen Privat-Klinikketten in Tirol. In den Kliniken werden jährlich 22 000 ambulante Erstversorgungen und 3000 Operationen durchgeführt.

Weitere Informationen zum DAK-Europaservice gibt es unter www.dak.de/europaservice, wo die Kliniken in den drei österreichischen Skigebieten aufgelistet sind. Alternativ hilft die DAK-Auslandshotline unter Telefon +49/40/ 32 53 25 900 weiter. Dort informieren Experten nicht nur zu Krankheitssymptomen, sie helfen auch bei der Suche nach einem Arzt, der vor Ort mit der DAK-Gesundheit kooperiert.

Die DAK-Gesundheit bietet ihren Europaservice bereits in Portugal, auf Mallorca, den Kanarischen Inseln und dem spanischen Festland an, heißt es abschließend in der Pressemitteilung. zg

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