Schwetzingen

Umfrage Zuschauer werden von der Energie auf der Bühne mitgerissen / Fangruppe zeigt ihre selbst gedruckten T-Shirts / Besonderes Geburtstagsgeschenk für Aylin Alkay

Pur – die Kultgruppe mit Suchtfaktor „liefert einfach ab“

Archivartikel

Der Schlossgarten, eine preisgekrönte Band – und tausende Fans mit Leidenschaft: Mehr braucht es nicht, um einen ganz besonderen Abend miteinander zu verbringen. Viele sind beim Konzert der Band Pur Wiederholungstäter.

„Ich bin Fan, seit ich auf der Welt bin“, sagt Aylin Alkay die in der Konzernacht 33 Jahre alt wird. „Wahrscheinlich durch mich“, sagt ihr 56-jähriger Vater Michael Braun und zieht die Schultern nach oben. Ihre beste Freundin Nancy Kolb (34) wurde von den beiden mit der Liebe zu Pur angesteckt. „Wir waren auch schon im Schlossgarten in Weinheim, aber uns findet man eigentlich immer wieder auf ihren Konzerten“, sagt die Frau aus Speyer, die „Abenteuerland“, „Indianer“, „Wenn sie diesen Tango hört“und das neue Lied „Beinah“ zu ihren Lieblingsliedern zählt.

„Es war ein ausgezeichnetes Konzert und einfach super schön“, sagt Ingmar Kuttler. Wir waren schon in Mannheim und natürlich in unserer Heimat Karlsruhe auf Konzerten. „Das macht einfach süchtig, wenn dann die ganze Menschenmenge mitsingt“, sagt Kuttler am Ende des Spektakels. Schon seit Ende der 1980er oder Anfang der 90er Jahre sind die drei Freunde Fans. „Ich glaube damals ist ,Lena‘ gerade veröffentlicht worden“, sagt seine Frau Alexandra Kuttler, die sich mit ihrem Freund Klaus Bartosch die Kultgruppe anhören. Besonders „Abenteuerland“ und „Prinzessin“ finden die Karlsruher live besonders schön. „Aber so ein Abend ist einfach toll – denn wozu sind denn Freunde schließlich da?“ Luisa Stork und Magdalena Herzog haben sich als „Indianer“ verkleidet und sind mit ihren Freunden aus Wiesental, Kirrlach und Waghäusel in die Spargelstadt gekommen.

„Wir standen in der ersten Reihe und die Stimmung war so super“, erklärt sie. Ihre Freundin stimmt zu: „Die liefern einfach immer ab, das ist der Wahnsinn.“ Der 21-jährige Gernot Stork stimmt den beiden zu: „Wir sind eine große Familie und haben uns extra selbst Pur-Fanshirts mit dem Wort ,Tonspur‘ gemacht.“ Seine persönlichen Favoriten wurden an diesem Abend nicht gespielt. „Lied für all die Vergessenen“ und „Weist du noch?“ zählt dazu – das findet der 21-Jährige aber nicht schlimm. Das nächste Konzert kommt ganz bestimmt. nina

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