Schwetzingen

Carl-Theodor-Schule Workshops von Streetart bis zum Improvisationstheater beim Kulturtag

Raum für Kreativität geben

Archivartikel

Ausgerechnet am heißesten Tag vor den Ferien startete der Kulturtag der Carl-Theodor-Schule. Organisiert hatten ihn die „Kulturstarter“ – drei CTS-Schülerinnen. Svea Thüning, Ricarda Rummer und Jennifer Hoffmann aus der Mittelstufe und aus der elften Klasse nahmen schon im Herbst an einem Workshop in Heidelberg teil, der sie auf die Planung und Durchführung von Kulturveranstaltungen an der Schule vorbereitete, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Schule.

Drei Lehrkräfte der Carl-Theodor-Schule unterstützten das Vorhaben – und das war auch notwendig, denn der Plan war ehrgeizig. Alle Schüler des Wirtschaftsgymnasiums sollten einen Workshop wählen dürfen. Viele zeigten Interesse und trugen sich in die Listen ein, die vor Wochen ausgehängt worden waren. Danach wurden Referenten gesucht.

Beim Tanzangebot war es die Tanzschule Kiefer aus Schwetzingen, die zwei große Workshops veranstaltete. Für das Improvisationstheater kam Benedict Crisand aus Berlin nach Schwetzingen gereist.

Und wer Kunst gewählt hatte, durfte in den Kunsträumen unter Anleitung von Lehrerin Vanessa Kraft nach Herzenslust zeichnen, malen und werkeln. Der größte der vier Workshops – mit dem Titel Streetart (Straßenkunst) – fand natürlich draußen statt. Die Schüler erhielten in einer Präsentation Impulse und Material und schufen im Anschluss mit bunten Klebebändern und Kreide Kunstprojekte in den Außenbereichen der Schule und eben auch in den Straßen der ganzen Stadt. Trotz der Hitze wurde eine Vielfalt kreativer Ideen umgesetzt.

Teilnahme war leider bescheiden

Die Kulturstarterinnen lernten viel aus dem Projekt. Enttäuschend war für sie, dass viele Schülerinnen und Schüler, die sich in die Listen eingetragen hatten, einfach fehlten. „Wer nicht kam, hat eine der wenigen Gelegenheiten verpasst, sich in der Schule künstlerisch zu betätigen“, bedauerte eine der drei Kulturstarterinnen. Für die betreuenden Lehrkräfte war klar, dass es einen Kulturtag in dieser Form nicht noch einmal geben wird. „Die nächste Veranstaltung in dieser Art wird auf einen kleineren Personenkreis beschränkt“, so Gabriele Dinkhauser, die das Projekt gemeinsam mit Jochen Orth, Kerstin Schwegler und Vanessa Kraft unterstützt hatte. dk/zg

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