Schwetzingen

Ferienprogramm Reservisten sorgen für wunderbare Waldexkursion und einen Erste-Hilfe-Kurs

Ravioli aus dem Esbitkocher probiert

Archivartikel

Der Reservistenkameradschaft in Schwetzingen-Hockenheim war es wichtig, dass sich die Ferienkinder selbst entfalten können, somit konnten sich auch die Kinder der Mitglieder beim städtischen Ferienprogramm integrieren. Unter Leitung von Daniel Englert und seinem Freund Mario Lore wurde Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt, die die beiden im Schulsanitätsdienst und bei der Feuerwehr gelernt hatten.

„Wir waren alle sehr überrascht was für ein Potenzial die Kinder und Jugendlichen haben. Viele bringen dies aus der Schule oder auch aus Vereinen wie der DLRG mit ein“, freuten sich die Verantwortlichen anschließend. Schön, dass es einige Schulen gibt, die dies zum Teil ihres Unterrichts machen und so mithelfen, dass Kinder jeder Zeit im Notfall helfen können – und sei es nur, indem sie schnell einen Notruf absetzen. Und was einhellig bei allen Teilnehmern die Meinung war: Immer die Gaffer wegschicken, denn wer nicht hilft, der behindert nur dieHelfer – und das kann fatal sein .

Weiter ging es dann mit Pascal Baumgartner. Der Diplombiologe gehört auch zu den Reservisten und hat mit den Kindern eine phantastische Reise durch den Hardwald unternommen. Da wurde im Unterholz gestöbert, um das eine oder andere Tierchen zu entdecken, an dem man sonst achtlos vorbeigelaufen wäre. Es kam sogar die Idee: „So einen Unterricht sollten wir in der Schule haben, die Natur erkunden, das Wissen darüber erweitern, welche Tiere bei uns heimisch sind.

Nein, Käfer ist nicht gleich Käfer, da gibt es einige. Hinzu kommen die Krötenarten, Frösche und sogar Schlangen. Auch die umgestürzten Baumstämme bringen eine Geschichte mit und sollte man doch lieber im Wald lassen. Denn diese Stämme speichern CO2.

Nach diesem Spaziergang gab’s ein reichhaltiges Essen – Schnitzel mit Kartoffelsalat – und danach durfte die Einmal-Verpflegung eines Soldaten erkundet werden. Ob das wohl schmeckt? Was auf jeden Fall schmeckte waren die Kaugummis. Und als die ersten Ravioli aus dem Esbitkocher auf den Tisch kamen und dufteten, nahm man dann doch mal einen Happen.

„Ich konnte mir erst bei der Reservistenkameradschaft gar nichts vorstellen , aber dass man so viel erleben kann, fand ich toll und würde gerne so eine Expedition irgendwann mal wiederholen“, sagte ein Teilnehmer zum Schluss. zg

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