Schwetzingen

Gemeinderat Letzte Sitzung des aktuellen Gremiums

Rückkehr der Eisbahn in anderer Form

Archivartikel

Es wird die letzte öffentliche Sitzung des aktuellen Gemeinderats sein, denn nach den bevorstehenden Kommunalwahlen am Sonntag, 26. Mai wird sich das neue Gremium zu seiner konstituierenden Sitzung erst am Mittwoch, 3. Juli, treffen.

Dementsprechend vollgepackt ist die Tagesordnung am heutigen Abend, der auch die Abschiedsvorstellung von mindestens sieben Ratsmitgliedern sein wird. Denn Dr. Jürgen Sommer, Dr. Hans-Joachim Förster (CDU), Dr. Jürgen Grimm, Oliver Völker und Silke Scheiber (Freie Wähler) sowie Weihua Wang und Martina Blattner (Bündnis 90/Die Grünen) werden Ende Mai nicht mehr antreten. Weitere Veränderungen liegen in der Hand der Wähler.

So stehen weitere Informationen über den Projektstand bei der städtebaulichen Entwicklung des Pfaudler-Areals sowie der Generalsanierung der Karlsruher Straße ebenso auf der Agenda wie die lang geplante Gründung einer Schwetzinger Wohnbaugesellschaft. Auch das in der März-Sitzung vertagte Thema „Postgelände“ wird wieder in Angriff genommen. Da will der Gemeinderat einen bis 2024 gültigen Masterplan für den Friedhof und die Sanierungen und Neukonzeptionen der Kinderspielplätze verabschieden.

Spezielle Kunststoffplatten

Sicher mit Interesse wird die Bevölkerungen aufnehmen, dass im Winter wieder eine Schlittschuhbahn auf dem nördlichen Schlossplatz aufgebaut werden soll. Die Gastronomen Ali Ghawami und Markus Walz (Walzwerk) beabsichtigen, eine Bahn aus speziellen Kunststoffplatten anzubieten, die mit hierfür geeigneten Kufen befahren werden kann. Bei dieser Variante werden Energiekosten für richtiges Eis umweltschonend vermieden, heißt es in der Verwaltungsvorlage.

Die Schlittschuhbahn soll das ursprüngliche Konzept des Kurfürstlichen Weihnachtsmarktes wieder vervollständigen. Dem Gemeinderat liegt ein Beschlussvorschlag vor, nach dem die Betreiber ein auf zunächst fünf Jahre festgelegtes jährliches Sponsoring in Höhe von 10 000 Euro erhalten.

Zudem soll das Beleuchtungskonzept des Weihnachtsmarktes auch auf die andere Schlossplatzseite gespiegelt und die Zeltoptik angepasst werden, was durch eine jährliche Budgeterhöhung von 10 000 Euro geregelt werden soll. ali

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