Schwetzingen

SPD Kreisräte drängen auf Station im Hirschacker

S-Bahn, wann kommst du endlich?

Mit einem symbolischen Spatenstich auf dem Gelände des neuen S-Bahnhofs in Hirschacker/Marktplatz brachten die SPD Kreisräte Dr. Ralf Göck, Monika Maier-Kuhn und Hans-Peter Müller sowie der Ketscher SPD-Vorsitzende Jens Rebmann ihren Unwillen über den Zeitverzug bei der Einführung der S-Bahn Rhein-Neckar in diesem Streckenabschnitt zum Ausdruck.

„Davon wird ja seit mehr als zehn Jahren schon geredet“, brachte es ein Anwohner auf den Punkt, was die vier Kommunalpolitiker dachten: Die Dauer der Planung steht in umgekehrtem Verhältnis zu der Bedeutung dieser Strecke, die eine schnelle Verbindung nach Mannheim und zurück für die Region bringen soll, heißt es in einer Pressemitteilung. Schon mehrfach sei der Termin verschoben worden, wenigstens stehe jetzt fest, dass die S-Bahn ab Dezember 2020 fahre.

„Vorher schon wollen wir wissen“, so Göck und Rebmann unisono, „wie Brühler und Ketscher zu den modernen Stationen in Schwetzingen und Rheinau hin- und wieder wegkommen“. Da gehe es um Busverbindungen ebenso wie um Fahrrad- und Autoabstellplätze.

„Hier soll ein barrierefreier Mobilitätsknotenpunkt mit Echtzeitinformation entstehen“, wies die Schwetzinger Stadträtin Maier-Kuhn auf die Pläne für Hirschacker hin und meint: „Hier ist von der Bahn auch ein Durchbruch für eine Unterführung zu schaffen, der fußläufig in das nahegelegene Naherholungsgebiet Dossenwald führt“.

Dr. Göck konnte zudem Positives über die Finanzlage berichten. Gegenüber den Haushaltsplänen 2018 und 2019 gäbe es deutlich verbesserte liquide Mittel: „Die Kassenlage 2019 ist so gut, dass wir den Gemeinden eigentlich noch dieses Jahr eine Umlagesenkung gewähren müssten“, meint Göck. Ein entsprechender SPD-Antrag war Ende 2018 von den anderen Fraktionen abgelehnt worden – Begründung: die Finanzen würden schlechter. zg

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