Schwetzingen

Gemeinderat Jetzt den Auftrag für Karlsruher Straße vergeben

Sanierung wird deutlich günstiger

Archivartikel

Eine überschaubare Tagesordnung ist für die öffentliche Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 29. Januar, ab 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses vorgesehen. Dabei geht es unter anderem um die Feststellung der Jahresrechnung 2018, also um die finanzielle Bilanz – die letzte im alten Haushaltssystem. Auch unter den Jahresabschluss des Bellamars wird aller Voraussicht nach ein Haken gemacht – das Defizit liegt bei knapp 65 000 Euro.

Zudem geht es um die größte Baustelle der Stadt in näherer Zukunft, die Karlsruher Straße. Der Gemeinderat soll die Vergabe der Straßensanierungsmaßnahme an die Firma Wolff & Müller Tief- und Straßenbau beschließen. Das Heidelberger Unternehmen hatte mit rund 3,97 Millionen Euro das günstigere von nur zwei eingegangenen Angeboten abgegeben und liegt damit 21 Prozent unter den von den Planern berechneten Preisen (rund 5 Millionen Euro). 2 Millionen aus besagter Auftragssumme sind im Haushalt 2020 eingeplant, der Rest in den beiden Folgejahren.

Stadtwerke vergibt Auftrag selbst

Die im Zuge der Sanierung vorgesehene Erneuerung der Gasleitungen und Hausanschlüsse wird übrigens von der selben Firma ausgeführt, die Vergabe des Auftrags in Höhe von 286 622 Euro erfolgt durch die zuständigen Stadtwerke, die auch die Abnahme und Abrechnung ihres Leistungsbereichs selbst vornehmen.

Auf der Tagesordnung steht nach dem Eingang von insgesamt 22 Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange auch noch einmal die Änderung des Bebauungplans „Westlich der Hockenheimer Landstraße“ (Moll-Gelände). Hintergrund ist die bereits im Juli im Gemeinderat besprochene geplante Erweiterung oder Erneuerung der Märkte Aldi, Lidl und dm sowie weitere Änderungen wie die Zulassung der Ansiedlung von freien Berufen. ali

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