Schwetzingen

Stadtbild Planen von Außengestaltung des Blockheizwerks am „Bellamar“ finden neue Verwendung

Schöne Zaunzierde für die Kleingärtner

Archivartikel

Die alten Holzzäune in der Kleingartenanlage am „Bellamar“ waren in die Jahre gekommen und boten keinen schönen Anblick mehr. Die Stadt Schwetzingen hat nun seit geraumer Zeit einen neuen Zaun angebracht, der durchaus besser in die Landschaft passt.

Doch so schön und stabil auch die angebrachte Umzäunung ist, fühlten sich die meisten Pächter nun doch wie auf dem Präsentierteller, denn jeder konnte von außen hereinschauen und so ging die Privatsphäre verloren. Da kam Lothar Stripf, der zu den dienstältesten Pächtern auf der mit zehn Parzellen bestückten Anlage gehört, auf eine Idee. Er ließ bei der Stadt nachfragen, ob nicht die Planen, die für den Umbau der Außengestaltung und des Blockheizkraftwerks am „Bellamar“ benutzt wurden und nun keine Verwendung mehr finden, als Sichtschutz am Zaun für die Kleingartenanlage eingesetzt werden könnten.

„Unsere Obfrau Inge Kirchner fragte bei der Stadt nach und bekam von Bauhofleiter Volker Ziegler die Zusage, die Planen verwenden zu dürfen“, erklärt Stripf, der dann auch mit Eugenio Benincasa und Slavka Kienzler zwei weitere Helfer rekrutieren konnte, um den Sichtschutz anzubringen. „Wir hatten uns die Montage schwieriger vorgestellt. Doch da die Planen mit Ösen versehen waren, ließen sie sich leicht in den Zaun einhängen und so war das Ganze nur eine Arbeit von wenigen Stunden“, lässt der 76-Jährige wissen. „Die witterungsbeständige Umzäunung mit den Fotomotiven ist jetzt ein richtiger Hingucker geworden“, spricht die Obfrau im Namen aller Pächter der Kleingartenanlage ihren Dank an die Stadt für die unkomplizierte Lösung aus. lof

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional