Schwetzingen

Schritt für Schritt

Janina Hardung kennt die Bedeutung der Gangarten

Gemütlich über den Weihnachtsmarkt schlendern oder hektisch zur Bushaltestelle rennen: Jeder Mensch hat eine eigene Gangart. Schnell, langsam, wippend oder versteift. Zwischen Männern und Frauen gibt es Unterschiede, aber auch Kinder gehen anders als ihre Eltern oder Großeltern.

Eine typisch weibliche Gangart erklären Forscher als „klassischen Catwalk“: Die Ellenbogen eng am Körper, Füße werden voreinander gesetzt, die Schultern bleiben starr und die Hüfte schwingt lasziv von links nach rechts.

Die extreme Form eines männlichen Laufstils erinnert an einen Cowboy. Ellenbogen sind eher abgespreizt, die Hüfte stabil und die Schultern schwingen locker. Ganz so ausgeprägt sieht es jedoch bei den wenigsten aus. Viele Menschen treffen sich irgendwo in der Mitte – so wie sie am produktivsten an ihr Ziel kommen.

Die Forscher haben aber auch herausgefunden – die Stimmung trägt zur aktuellen Laufart bei. Trauert ein Mensch gerade, wird er eher langsam und zurückhaltend gehen und kaum die Ferse heben. Wer gute Nachrichten hat, stürmt vermutlich – fast springend – in einen Raum. Komplett beschwingt.

Lieber Leser, wenn Sie jetzt also aufstehen und aus der Haustür hinauslaufen, sehen Sie ganz genau hin: Wie die Arme baumeln, wie sehr die Ferse abhebt oder wie locker die Schultern sind. Falls das alles etwas zu angespannt ist, freuen Sie sich einfach auf die kommende besinnliche Zeit.

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