Schwetzingen

Vortrag Historiker mit Lichtbildervortrag und schönen Geschichten im Karl-Wörn-Haus zu Gast

Schröck-Schmidt erzählt über Spargel

Archivartikel

Wolfgang Schröck-Schmidt hat gemeinsam mit Joachim Kresin, Josef Walch und Birgit Rechlin die Geschichte des Spargelanbaus in Schwetzingen in dem Buch „Spargelspitzen in Weißwein gesotten“ zusammengefasst. Am Donnerstag, 10. Mai, stellt er Interessierten ab 17 Uhr im Karl-Wörn-Haus die Historie vor.

Schröck-Schmidt wird dabei in einem kurzweiligen Lichtbildervortrag auf verschiedene Aspekte des hiesigen Spargelanbaus eingehen.

Gleich zweimal kam der Spargel aus dem historischen Italien in die hiesige Region. Zunächst brachten ihn die Römer mit. Das zweite Mal kam er in der Renaissance, zu Beginn des 16. Jahrhunderts, über Stuttgart und Heidelberg nach Schwetzingen. 1668, also heute vor 350 Jahren, wurde der Spargelanbau in Schwetzingen dann das erste Mal schriftlich erwähnt. Höfisch, luxuriös und erotisch angehaucht ist das Weiße Gold Schwetzingens allemal. Die facettenreiche Kulturgeschichte und Kunstgeschichte des Spargels der letzten 2000 Jahre wird vor dem historischen Hintergrund von Wolfgang Schröck-Schmidt in ansprechender Weise aufgerollt. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. zg

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