Schwetzingen

Bürgerfahrt SFW erkunden Oberpfalz und Niederbayern / Tour durch Weißbierbrauerei mit dem Hundertwasserturm als Wahrzeichen

„Schwetzinger Tomaten“ in der Oberpfalz

Regensburg, Dom, steinerne Brücke, Kelheim, Donaudurchbruch, Kloster Weltenburg, Abensberg, Hundertwasserturm, Befreiungshalle: In Stichworten beschreibt das die Höhepunkte der Bürgerreise der Schwetzinger Freien Wähler (SFW) in die Oberpfalz und Niederbayern, so Carsten Petzold, Pressesprecher der SFW, in seinem Bericht.

Bevor die Tour startete, erläuterte die Vorsitzende Elfriede Fackel- Kretz-Keller das erforderliche Hygienekonzept, das hervorragend funktionierte. Hier zeigte sich die Reisegruppe äußerst diszipliniert und so sah es aus, als fahre eine Gruppe maskierter Postkutschenräuber gen Regensburg, um es derer von Thurn und Taxis ordentlich zu zeigen, formuliert Petzold. In Regensburg folgte die im Freien demaskierte Gruppe – bei mittlerweile knapp 30 Grad – Reiseleiter Siegfried Thom über das Regensburger Wahrzeichen, die 310 Meter lange Steinerne Brücke aus dem 12. Jahrhundert bis zum imposanten Regensburger Dom. Die Zeit bis zur Stadtrundfahrt verbrachten einige Teilnehmer mit der Suche nach den Regensburgern Domspatzen, blieben aber erfolglos. Passend dazu, dass die Sonne noch ein bisschen zugelegt hatte, traf das Bähnchen zur Stadtrundfahrt ein. Erneut maskiert ließen sich die Schwetzinger mit der gewächshausähnlichen Bahn durch die Stadt kutschieren. Hier stieg dann nicht nur der Wissensstand, sondern auch die Temperatur in den Köpfen einiger, so dass man den Eindruck hatte, manch einer sei zu einer Tomate mutiert. Zur Temperatur- und Farbregulierung wurden im Anschluss verschiedene Biergärten an der Donau aufgesucht. Als es letztlich weiter ging, schwor jeder Biergartenbesucher, dass er den schönsten und besten Biergarten gefunden habe, ein Beweis für die Vielzahl an herrlichen Plätzen in der Stadt.

Am nächsten Tag ging es weiter per Bus nach Abensberg in die Kuchelbauer Weißbierbrauerei, die mit einem einmaligen Wahrzeichen aufwarten kann: dem Hundertwasserturm. Nach einer völlig a-typischen Brauereibesichtigung inklusive Hundertwasserturm ging es anschließend im brauereieigenen Biergarten hauptsächlich um die Frage: Was ist nun besser: der Hundertwasserturm oder das hervorragende Weißbier?

Geschichtsbewusstsein geschärft

Die Frage blieb ungeklärt und es ging maskiert weiter Richtung Niederbayern nach Kelheim. Hier wartete bereits ein Schiff auf die Schwetzinger, das uns durch den sogenannten Donaudurchbruch bis zum Kloster Weltenburg bringen sollte. Zuvor galt es sich in nahezu unendlicher Geduld zu üben. Kamen doch aberhunderte Menschen just an diesem Nachmittag auf die gleiche Idee. Die Schlagen vor den Donauschiffen waren kaum überschaubar. Die Kühle des Flusses und besonders das dunkle Weltenburger im Klosterbiergarten beruhigte die Gemüter der Wartenden schnell, so dass nach der Rückfahrt ins Hotel, alle zufrieden mit ihren Träumen dem kommenden Tag entgegen schlummerten.

An diesem fuhren die Postkutschenräuber erneut Richtung Kelheim mit dem Ziel: Befreiungshalle. Dieses, oberhalb Kelheims gelegene Denkmal erinnert an die blutigen Nasen, die sich Napoleon in den Schlachten der Befreiungskriege 1813 bis 1815 geholt hatte. In Erinnerung daran, ließ der bayerische König Ludwig I. das Denkmal erbauen, der damit dafür sorgte, dass die Schwetzinger mehr als 200 Jahre nach den Befreiungskriegen ihr Geschichtsbewusstsein nachschärfen konnten. Zuletzt ging es durch das wunderschöne Altmühltal Richtung Heimat, wobei die Organisatoren der Reise bereits Pläne für die Bürgerreise im kommenden Jahr geschmiedet haben. cp/zg

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