Schwetzingen

Südstadtschule Kinder schnüren mit Eltern und Lehrern dickes Versorgungspaket für den Tafelladen „Appel + Ei“

Sie helfen bedürftigen Menschen

Archivartikel

„Die Südstadtschule mit ihren hoch engagierten Schülern, Eltern wie auch Lehrern gehört mit dieser bedeutenden alljährlichen Spendenaktion schon seit vielen Jahren zu den treuesten Unterstützern unserer wohltätigen Institution“, sagte „Appel + Ei“-Mitarbeiter Alexander Schweitzer, als er mit vier Kollegen des Tafelladens 18 prall gefüllte Kisten mit Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Lebens aus den Klassenzimmern an den zentralen Sammelpunkt in der Eingangshalle der Schule schleppte.

Die Sammelaktion ist für mehr als 1500 Menschen aus der Region bestimmt, die am Existenzminimum leben und sich zum Großteil aus dem Tafelladen in der Markgrafenstraße versorgen. Darunter befinden sich übrigens mehr als 500 Kinder. Weit über 1200 Euro beträgt der Wert der Spendensammlung. Dem Tafelladen hilft die großartige Aktion bei der Versorgung seiner zahlreichen bedürftigen Menschen, speziell in der jetzt beginnenden Vorweihnachtszeit, in hohem Maße. „Hier ist der Bedarf erfahrungsgemäß sehr hoch“, berichtete Alexander Schweitzer.

Haltbare Waren gefragt

In diesem Jahr war erstmals Fachlehrerin Gunda Urbschat federführend bei der Planung. „Es war quasi meine Premiere und die Aktion beeindruckte mich sehr“, sagte sie. Alle Klassen machten vorbildlich mit.

Schulleiterin Kerstin Sittinger ist neben dem Engagement ihrer Schüler und Lehrer in allen Klassen auch auf die Eltern riesig stolz, denn sie spielen eine gewichtige Rolle dabei. Einige Wochen lang hingen Listen im Schulfoyer aus, in welche sich die Schüler und ihre Eltern für das Beschaffen bestimmter Artikel eintragen konnten. Sinnvollerweise hatten die „Appel + Ei“-Verantwortlichen bereits zuvor mitgeteilt, in welchen Bereichen der Bedarf am größten ist. Hierzu gehörten insbesondere Kaffee, Tee, Säfte, H-Milch, Mehl, Reis, Nudeln, Gewürze, auch Konserven aller Art, weil hier die Haltbarkeitsfristen relativ unproblematisch und keine eng gestaffelte Kühlketten einzuhalten sind. Auch Hygieneartikel wie Duschgel, Seifen, Zahnpasta, Deo, Toilettenpapier und Waschmittel waren sehr gefragt und reichlich in den Kisten zu finden. Die „Appel + Ei“-Mitarbeiter bedankten sich für die gute Tat. „Wie immer sprechen wir die Aktion sehr gerne in den Unterrichtsstunden an, um unseren Schülern die Prinzipien von Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Menschlichkeit und die Bereitschaft zum Teilen näherzubringen“, hob Gunda Urbschat ergänzend hervor.

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