Schwetzingen

Gesellschaft „Runder Tisch“ Erinnerung an die Gründung 1869

Sie pflegen Gemütlichkeit und Frohsinn seit 150 Jahren

Ein schönes Jubiläum: Die Gesellschaft „Runder Tisch“ gibt es in Schwetzingen seit nunmehr 150 Jahren. In seiner Pressemitteilung erinnert Hans-Michael Förster an die Entstehung.

Von der „Acht-Uhr-Gesellschaft“ hin zur „Samstagabend-Gesellschaft“ wurde aufgrund des immer mehr werdenden Zuspruchs am 13. Februar 1869 die „Gesellschaft Runder Tisch Schwetzingen“ im damaligen Stammlokal „Zum Wilden Mann“ (heute „El Greco“) gegründet. Zweck der Gesellschaft war und ist bis heute die Pflege der Geselligkeit, der Gemütlichkeit, des Frohsinns und der Wohltätigkeit unter Ausschluss aller religiösen und politischen Richtungen und Erörterungen. Seit 1960 wurde dies auch in den Farben beziehungsweise der Fahne dargelegt: „Grün“ als Symbol der frohen Hoffnung, „Weiß“ als Symbol der reinen ungetrübten Freude, „Gold“ als Symbol der Treue sich selbst und der Gemeinschaft gegenüber. Von den Gründungsmitgliedern sind unter anderem namentlich bekannte Schwetzinger Kaufleute erwähnt. Erster Minister von 1869 bis 1877 war der 1838 geborene Ratsschreiber August Pitsch. Im ersten Jahr des Bestehens war die Gesellschaft bereits auf über 60 Gesellschafter angestiegen und verfügte über 47 Gulden und 34 Groschen Gesamtvermögen. Ein weiterer stetiger Zuwachs zeigte das Interesse vieler Schwetzinger. Viele Aktivitäten und eigene Riten im Sinne der Satzung waren und sind bis heute ein roter Faden im Bestehen der Gesellschaft.

Doch auch der „Runde Tisch“ wird mit einer allgemeinen Vereinsgesellschafts- und Parteienmüdigkeit konfrontiert. 16 Minister bis zum jetzigen Minister Werner Heuvelmann und seinem Ministerium leiteten bislang die Geschicke. Und trotzdem: Im 150. Jahr des Bestehens sind einigen Aktivitäten geplant, denn die Gesellschaft „Runder Tisch“ wünscht sich und den Gesellschaftern noch lange eine Verbindung in Schwetzingen zu bleiben. hmf/zg

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