Schwetzingen

GRN-Klinik Langjährige Mitarbeiter in der Pflege geehrt / Ruheständlerinnen bleiben als Minijobber

Sie sind nicht durch Technik zu ersetzen

Die Leiterin der hiesigen GRN-Klinik, Katharina Elbs, war beeindruckt: 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durfte sie anlässlich eines 25- oder 40-jährigen Jubiläums im öffentlichen Dienst oder des Eintritts in den Ruhestand ehren. Das Besondere in diesem Jahr: Sie alle arbeiten – oder arbeiteten – in der Pflege, heißt es in einer Pressemitteilung der GRN-Klinik.

„Ihr Beruf ist viel anstrengender als jeder Bürojob“, stellte Elbs würdigend fest. Zudem erfordere die Tätigkeit an und mit den Patienten ein Engagement, das durch den Rund-um-die-Uhr-Betrieb im Krankenhaus unvermeidlich Einschränkungen im Privatleben verlange. Und die Aufgaben der Pflege seien – trotz der rasanten technischen Entwicklung im Gesundheitswesen in den vergangenen Jahrzehnten – nicht durch Technik zu ersetzen.

Mit Elbs gratulierten und dankten die Pflegedienstleitung und die Betriebsratsvorsitzende der Klinik, die Geschäftsführung der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH sowie alle unmittelbaren Vorgesetzten. Darüber hinaus wurden sieben weitere Jubilare und Ruheständler aus den Bereichen Pflege, IT, Küche, Reinigung und der Pflegefachschule Bildungszentrum Gesundheit dankend erwähnt, die bei der Feier nicht dabei sein konnten.

Fotobuch sorgt für Erheiterung

Auch Jens Scheurich, neuer Pflegedienstleiter der GRN-Klinik Schwetzingen, zog den sprichwörtlichen Hut vor den Leistungen und mehreren 100 Jahren Berufserfahrung. „40 Jahre Berufsleben sprengen meine Vorstellungskraft“, so Scheurich, selbst 41 Jahre jung. Seine Stellvertreterin, Doreen Edelmann, nahm, unterstützt von den jeweiligen Vorgesetzten, die individuellen Ehrungen vor. „Fels in der Brandung“, „immer eine Lösung parat“, „Humor“ und „Einsatzbereitschaft über das erwartbare Maß hinaus waren Eigenschaften“, die immer wieder zur Sprache kamen und die offenbar hilfreich sind, um den Pflegealltag erfolgreich zu meistern. Ein Fotobuch mit Erinnerungen an Jahrzehnte gemeinsamer Arbeitsjahre gab unter anderem Anlass zu der Bemerkung: „Damals waren wir noch jung und knackig.“ Entsprechend viel wurde in der Runde gelacht und geschmunzelt, heißt es in der Mitteilung weiter. Grund zur Freude hat auch die Klinikleitung: Denn einige der frischgebackenen Ruheständlerinnen haben sich entschlossen, ihre Fachkenntnis, Berufserfahrung und Schaffenskraft innerhalb eines Minijobs weiterhin der GRN-Klinik zur Verfügung zu stellen. zg

Info: Wer sich für eine Ausbildung in der Klinik interessiert, erfährt hier mehr dazu: www.grn.de/jobs-und-karriere/ausbildung/

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