Schwetzingen

KFS Collien Zeh blickt auf FSJ an Schimper-Schule zurück

Sie würde gerne bleiben

Archivartikel

Collien Zeh war gerade mal 19 Jahre alt, als sie ihr freiwillig soziales Jahr (FSJ) 2019 an der Karl-Schimper-Schule begann. Die Abiturientin war sich über ihren Werdegang noch nicht sicher und wollte die Zeit nach dem Abitur nutzen. Auf die Schimper-Schule kam sie, da eine Bekannte bereits ihr FSJ hier absolvierte und nur Gutes berichten konnte.

„Zu Schulzeiten hatte ich bereits ein Praktikum an der Grundschule absolviert. Nun wollte ich sehen, wie der Alltag an der Schule über einen längeren Zeitraum aussieht“, sagt Collien Zeh. Offen und neugierig stellte sie sich letzten Herbst dem Kollegium vor und war von Beginn an begeistert, wie freundlich sie begrüßt und integriert wurde. Wer konnte zu diesem Zeitpunkt schon erahnen, welche Herausforderungen sie durch den Corona-bedingten Lockdown meistern würde.

Vor allem in der Notbetreuung

„Als die Schule im März geschlossen wurde, war ich vor allem in der Notbetreuung eingesetzt“, erzählt Collien, „aufgrund der strengen Hygienemaßnahmen war es da nicht immer einfach, die Kinder neben ihrem Homeschooling zu beschäftigen.“ Auf die Frage, was sie in ihrem Jahr besonders beeindruckt hat, antwortet sie prompt: die Inklusion.

„Ich hatte oft die Möglichkeit, inklusive Settings zu unterstützen und bin begeistert, wie hier Gemeinschaft gelebt wird. Hier wird niemand abgestempelt, sondern alle sind Teil eines Teams.“ Wie es jetzt nach ihrem Jahr Einsatz an der KFS weitergeht? Motiviert und bestärkt durch ihre Erfahrungen hat sich Collien für das Lehramt mit dem Schwerpunkt Sonderpädaogik an der PH Heidelberg eingeschrieben und wartet derzeit noch auf den Bescheid. So lange darf sie weiterhin das Team der Vorbereitungsklasse unterstützen: „Wenn es nach mir ginge“, so Collien, „würde ich am liebsten hierbleiben.“ zg

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