Schwetzingen

Kunst „Pyramidenpappel“ und „Radfahrer“ werden abgebaut

Skulpturen gehen auf Kur

Archivartikel

An der „Pyramidenpappel“ von Stefan Pietryga nagt der berühmte Zahn der Zeit. Die Stadtverwaltung nimmt die aktuelle Ausstellung des Potsdamer Bildhauers in der Orangerie zum Anlass, den hölzernen Teil der Skulptur, die im Zentrum des Rondells in der Bahnhofanlage platziert ist, neu – in dem für den Künstler charakteristischen „Ägyptischblau“ – fassen zu lassen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mit dem Rücktransport der Ausstellungsexponate Ende Juli wird auch jener Teil der Skulptur den Weg nach Potsdam nehmen. Bereits am Donnerstag, 4. Juli, wird der „Rennradfahrer“ vom Vorplatz von St. Pankratius aus nach Köln-Stammheim transportiert werden. Die Skulptur ist seit seiner Aufstellung 2017 beliebtes Motiv für Gäste der Stadt. Leider lässt es sich mancher nicht nehmen, auf das Kunstwerk zu klettern, um so ein ideales Fotomotiv zu erhalten. Wohl infolge einer solchen Belastung ist der vordere Teil der linken Hand in Daumenhöhe abgebrochen (wir berichteten auch in den sozialen Netzwerken).

Exakt die gleiche Stelle war auch bei einer Ausstellung in Köln abgetrennt worden, und damals von dem Künstler Peter Nettesheim nur geklebt und nicht verzapft worden. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass es sich bei dem aktuellen Bruch um keinen mutwilligen Akt des Vandalismus handelt, sondern eben infolge einer ungewohnten Belastung entstanden ist. Voraussichtlich werden beide Skulpturen Ende August wieder an ihren angestammten Plätzen stehen. zg

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