Schwetzingen

Schlossgarten Vorletzte Führung durch Aboreten

So exotisch ist der Park

Abseits von den üblichen Gartenwegen im Schlossgarten der kurfürstlichen Sommerresidenz verbergen sich zwei Schätze: das „Arborium Theodoricum“ – der Baumgarten des Kurfürsten Carl Theodors – und das „Arboretum“, eine forstbotanische Sammlung von Gehölzen. Und genau diese zwei Schauplätze werden bei der Exkursion „Heimische und exotische Bäume in den Arboreten. Garten mit Genuss“ von Gisela Donderer und Gerda Leuthardt mit Gästen besucht – das nächste Mal am Samstag, 14. Juli, um 16 Uhr.

Tausende von Pflanzen aus der ganzen Welt gelangten in diesen Teil des Gartens, direkt hinter der Orangerie. Im Themenjahr 2018 „Von Tisch und Tafel“ rücken die Staatlichen Schlösser und Gärten diese bei einem Gartenerlebnis der besonderen Art in den Fokus. Die Gäste erfahren Interessantes und Kurioses über Bäume – von der Bauernregel bis zur Medizin. Zum genussreichen Abschluss der Führung gibt es Hochprozentiges aus den Früchten der Bäume zu kosten: Maulbeerlikör oder Vogelbeerschnaps.

9500 Gehölze

Am nördlichen Rand des Gartens erstreckt sich hinter der Orangerie eine Besonderheit, die von dem nach barockem Muster streng geometrisch angelegten Garten abweicht: das „Arborium Theodoricum“, das ab 1777 hier von dem Hofgärtner Sckell angelegt wurde und zum Wegbereiter des neuen, englischen Gartenstils in Süddeutschland avancierte. Während der badischen Herrschaft entstand ab 1804 unter Gartenbaudirektor Zeyher ein weiteres Arboretum. Im Areal nördlich der Orangerie legte Zeyher einen forstbotanischen Garten an, in dem er 9500 Gehölze sammelte. zg

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