Schwetzingen

Melanchthonhaus 90 Frauen mit Slowenien vertraut gemacht

Sogar „Potica“ wird gekostet

Archivartikel

Region.Wie in vielen Gemeinden feierten auch die Schwetzinger Christinnen den Weltgebetstag unter dem Slogan: „Kommt, alles ist bereit!“ im schön geschmückten evangelischen Melanchthonhaus.

Die Christinnen aus den in der örtlichen Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK ) verbundenen Konfessionen gestalteten gemeinsam den rund 90-minütigen Gottesdienst in ökumenischer Verbundenheit. Erstmals waren neben Frauen aus der katholischen und evangelischen Kirche auch die Landeskirchliche Gemeinschaft sowie die Neuapostolische Kirche aktiv daran beteiligt.

Ute Roes und Margit Rothe vom Vorbereitungsteam erklärten eingangs die landesspezifischen Hintergründe und bekundeten Solidarität mit den Menschen in Slowenien.

Anschließend erfuhren die rund 90 Teilnehmenden anhand einer Fotopräsentation von Kultur, Handel und Entwicklung des gerade einmal zwei Millionen Einwohner zählenden Landes. Unter Anleitung von Jutta Schnorbach und Rosi Haßler hatte sich eine Instrumentalgruppe und ein kleiner Chor gebildet, welche es den Besuchenden auf wunderbare Weise erleichterte, sich in die neuen Lieder einzufinden. Neben Gebeten, Texten und Liedern wurde zudem ein kleines Anspiel aufgeführt, welches das biblische Gleichnis vom Festmahl, das im Zentrum des Gottesdienstes stand, aktualisierte.

Im Anschluss an den Gottesdienst, der diesmal an festlich eingedeckten Tischen gefeiert wurde, bestand die Möglichkeit, landestypische Spezialitäten zu genießen. Dafür wurden im Vorfeld Suppen gekocht und der für Slowenien typische Nusskranz „Potica“ sowie Lebkuchenherzen gebacken. Die Kollekte, die für Projekte in Slowenien und anderen Ländern verwendet wird, betrug 574 Euro.

Das Vorbereitungsteam freut sich schon auf nächstes Jahr, in dem die Vorlage zum Weltgebetstagsgottesdienst aus Simbabwe kommen wird. zg

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